• 19.10.2012, 14:13:06
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Stöger:Kindergesundheitsstrategie wird weiterentwickelt

Erstes Maßnahmenupdate liegt vor - Präsentation bei Konferenz in Klagenfurt

Utl.: Erstes Maßnahmenupdate liegt vor - Präsentation bei Konferenz
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Wien (OTS) - "Die Kinder- und Jugendgesundheit war mir immer ein
besonderes Anliegen. In der Vergangenheit ist diesem Bereich der
Gesundheitsversorgung zu wenig Beachtung geschenkt worden. Durch den
Kindergesundheitsdialog habe ich das geändert", betonte
Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich der heutigen Eröffnung
der Konferenz zum ersten Jahrestag der Kindergesundheitsstrategie in
Klagenfurt. Die im Herbst 2012 veröffentlichte
Kindergesundheitsstrategie ist das Ergebnis des
Kindergesundheitsdialoges, in dem 180 Expertinnen und Experten aus
Praxis, Wissenschaft und Verwaltung - nicht nur aus dem
Gesundheitswesen, sondern auch aus vielen anderen Bereichen - ihr
Wissen und ihre Erfahrung eingebracht haben. "Die Kinder- und
Jugendgesundheitsstrategie stellt einen Paradigmenwechsel in
Österreich dar: Erstmals wurden die vielfältigen Bedürfnisse und
Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien in
einem Gesamtzusammenhang betrachtet und konkrete Verbesserungen
empfohlen", führte der Minister aus.

Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser stellte im Rahmen
der Konferenz den auf seine Initiative hin erarbeiteten "Masterplan
Kinder- und Jugendgesundheit" vor. "Der Masterplan wurde im Rahmen
der österreichweiten Strategie vom Land Kärnten und der
Gebietskrankenkasse ins Leben gerufen, um bereits vorhandene
gesundheitsförderliche und präventive Angebote rund um Ernährung,
Bewegung, Sucht und psychosoziale Gesundheit für die Zielgruppe
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 19. Lebensjahr zu erheben,
zu bündeln und übersichtlich darzustellen", erklärte Kaiser.

Zielgruppen des landesweiten Masterplans seien laut Kaiser Kinder und
Jugendliche, Eltern, Personen, die in Ausbildungsstätten
gesundheitsförderliche Maßnahmen durchführen möchten, ärztliche und
nichtärztliche Berufsgruppen, die mit Kindern zu tun haben sowie
generell alle, die mit Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten
19. Lebensjahr arbeiten.

Bei der heutigen Veranstaltung in Klagenfurt wurde nach einem Jahr
der aktuelle Stand der Umsetzung präsentiert und das erste
Maßnahmenupdate vorgestellt. Es ist von der Koordinationsstelle für
Kindergesundheit im Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit der
Gesundheit Österich (GÖG) und dem intersektoralen Umsetzungskomitee
erstellt worden und bietet einen breiten Überblick über die
Aktivitäten des letzten Jahres.

"Im vergangenen Jahr hat sich bei der Kindergesundheit viel getan. So
ist es mir gelungen, die Impfungen für Meningokokken und Pneumokokken
für alle Kinder in das kostenlose Kinderimpfprogramm aufzunehmen. Das
ist der größte Ausbau des Impfprogramms seit vielen Jahren", stellte
Stöger fest. Darüber hinaus wurde das Grundlagenprojekt zu den frühen
Hilfen - bei dem es darum geht durch gezielte Beratung die
gesundheitliche Chancengleichheit zu stärken - begonnen und das
Kinderforschungsnetzwerk zur Erforschung von Arzneimitteln für Kinder
gestartet. "Ich bin stolz darauf, wie viel wir bisher geschafft
haben. Wir sind aber noch lange nicht am Ziel angekommen. Die
Kindergesundheitsstrategie wird auch in den kommenden Jahren laufend
weiterentwickelt werden", so Gesundheitsminister Stöger abschließend.

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