• 17.10.2012, 16:12:58
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Jakob Auer: Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen!

Staatsfinanzen sind unverzichtbare Grundlage für nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung

Utl.: Staatsfinanzen sind unverzichtbare Grundlage für nachhaltige
wirtschaftliche Entwicklung=

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Solide Staatsfinanzen sind die unverzichtbare
Grundlage für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und damit
für soziale Stabilität. Unser Ziel ist ein ausgeglichener
Staatshaushalt bis 2016. Denn die Schulden von heute sind die Steuern
von morgen! Das sagte heute, Mittwoch, der Obmann des
Budgetausschusses Abg. Jakob Auer in seinem Debattenbeitrag zur
Ersten Lesung des Budgets 2013 mit der Bitte um eine konstruktive und
kritische Auseinandersetzung in den Budgetausschuss-Beratungen.

"Werfen wir doch auch einmal einen Blick über den Tellerrand", wies
Jakob Auer etwa auf den Schuldenstand von mehr als 100 Prozent der
Wirtschaftsleistung in den USA hin. Mit einem Schuldenstand von 16
Billionen Dollar und einer Neuverschuldung von einer Billion Dollar
gehört die USA zu den am höchsten verschuldeten Industrieländern der
Welt. Noch schlimmer steht es um Japan. Hier ist die Schuldenquote
bei rund 200 Prozent. "Das sind die beiden größten Volkswirtschaften
der Welt", spricht sich Auer für mehr Selbstbewusstsein in Österreich
aus. "Österreich steht besser da, und wir können durchaus stolz sein
auf die Wirtschaftsleistungen der Betriebe und die Qualität der
Arbeitnehmer", so Auer.

Da Österreich mehr als 60 Prozent der Warenexporte im Euroraum
abdeckt, sind wir weniger von Wechselkursveränderungen abhängig. Das
beweisen auch die Lohnstückkosten, die bei uns deutlich niedriger
sind als im Euro-Durchschnitt. Für Auer ist das auch eine
Bestätigung der politischen Maßnahmen, die zeitgerecht und richtig
getroffen wurden. "Wir sind in den schwierigen Jahren gut durch die
Krise gekommen", betonte der ÖVP-Abgeordnete.

Kofinanzierungssatz muss in der 2. Säule erhalten bleiben

Mit einer Bitte um Unterstützung bei den kommenden GAP-Verhandlungen
wandte sich Jakob Auer auch an den anwesenden Bundeskanzler. Für die
Entwicklung des ländlichen Raumes ist es wichtig, dass die
Kofinanzierung von 50 Prozent auch in der zweiten Säule erhalten
bleibt. "Denn Land- und Forstwirtschaft ist auch Wirtschaft am Lande,
und diese braucht Ihre Unterstützung", so Auer.
(Schluss)

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