• 17.10.2012, 11:22:21
  • /
  • OTS0129 OTW0129

VP-Juraczka an Häupl: "Vienne c'est moi?"

Wien (OTS) - "Offenbar befindet sich Bürgermeister Häupl nach
18-jähriger Amtszeit bereits in Sphären, die Normalsterblichen für
immer verborgen bleiben werden. Anders sind die Aussagen von ihm kaum
zu deuten", so ÖVP Wien Landesparteiobmann StR Manfred Juraczka zum
heute erschienen Falter Interview.

So findet es Häupl selbstverständlich, dass ihm zu Ehren ein großes
Geburtstagsfest mit 3.000 Gästen ausgerichtet wird. Das sei ihm
unbenommen. Er findet aber nicht einmal etwas dabei, dass die große
Sause von einem Unternehmen bezahlt wird, das zehn Prozent seines
Umsatzes mit öffentlichen Aufträgen der Stadt Wien bestreitet. Da
wird es schon ziemlich heikel.

Plötzlich gehört das Unternehmen laut Häupl O-Ton direkt der SPÖ Wien
und nicht mehr einer immer umstrittenen, seltsamen
Firmenkonstruktion. Darüber hinaus reitet Bürgermeister Häupl aus, um
das wenig glamouröse Wahlergebnis seines Chefs Faymann zu
verteidigen. Auch das sei ihm unbenommen.

Wenn er dabei die Meinung vertritt, Faymann hätte bereits vor
Volksvertretern Rechenschaft abgelegt, überrascht die Aussage wohl
aber auch noch so Gutmeinende nachhaltig.

Wenn Häupl schließlich arrivierten Journalisten ausrichtet, sie
würden sich massiv überschätzen, kann sich der Leser ein
Kopfschütteln ob Häupls abhanden gekommenen Realitätssinns nicht
verkneifen.

"Wenn der Herr Bürgermeister erzählt, dass er gerne in die
Wirtshäuser Wiens geht, sei ihm natürlich auch das unbenommen.
Erfreulich wäre aber, würde er sich dort tatsächlich die Sorgen der
Bevölkerung anhören. Denn spätestens dann wüsste er, dass in der
Wiener Verkehrspolitik (sein) Hut lichterloh brennt", so Juraczka
abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel