- 17.10.2012, 10:09:03
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Becker: Ohne soziale Innovation fehlen Europa die Antworten auf den demografischen Wandel
EU-Abgeordneter fordert ausreichende Mittel für Programme zur Förderung von Forschung mit sozialer Ausrichtung
Utl.: EU-Abgeordneter fordert ausreichende Mittel für Programme zur
Förderung von Forschung mit sozialer Ausrichtung=
Brüssel, 17. Oktober 2012 (OTS) Die Frage, wie technologische
Innovationen Antworten auf die Probleme einer immer älter werdenden
Gesellschaft geben können, wurde gestern auf einer von Heinz K.
Becker gemeinsam mit dem EU-Forschungs- und Entwicklungsprogramm
"Ambient Assisted Living Joint Programme" (AAL JP) organisierten
Konferenz im EU-Parlament debattiert. "Ohne soziale Innovationen
fehlen Europa Antworten auf den demografischen Wandel", erklärt der
EU-Abgeordnete, der Ko-Vorsitzender der parlamentarischen
"Intergruppe Alternsfragen und Generationensolidarität" ist.
"Natürlich ist klar, dass soziale Innovation nicht ausschließlich
mit Technologie zu tun, aber eben auch." ****
Im Mittelpunkt der Konferenz stand die zukünftige Strategie für
das AAL JP, das gezielt die Entwicklung von neuen technischen
Produkten und Dienstleistungen für den erleichterten Lebensalltag
fördert. "Es geht vor allem darum, älteren und benachteiligten
Menschen durch innovative Technik, neue Methoden, elektronische
Systeme und neue Dienstleistungen mehr Lebensqualität, Sicherheit
und Selbstständigkeit zu geben", so Heinz K. Becker, Sozialsprecher
der ÖVP im EU-Parlament. "Das ist ein hohes Ziel. Um dieses
weiterhin zu erreichen, müssen bei den Verhandlungen zum
langfristigen EU-Budget für 2014 bis 2020 genügend Mittel für das
AAL JP zur Verfügung gestellt werden", so Becker.
Zwei innovative Projekte mit österreichischer Beteiligung
wurden auf der Konferenz vorgestellt. "Connected Vitality"
erleichtert Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind,
das Vernetzen via Video mit anderen Menschen ohne spezielle
Computerkenntnisse. "Domeo" ist ein Roboter, der sowohl körperliche
als auch geistige Unterstützung sein soll. Der Roboter kann etwa
den Notruf wählen, die zu betreuende Person zur Bewegung auffordern
oder als Aufsteh-Hilfe dienen. "Europa ist der sozialste Kontinent
der Welt. Der Bedarf an Innovation mit sozialer Ausrichtung steigt
stetig. Die EU muss daher die Chance wahrnehmen und das große
Potential für Wachstum und Jobs in diesem Bereich entschlossen
fördern", so Becker abschließend.
Rückfragen: Heinz K. Becker MEP, Tel.: +32-2-284-5288
[email protected]
Anna Meusburger M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-493-183297
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