- 16.10.2012, 16:49:23
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Klikovits: Österreicher wissen, was sie am österreichischen Bundesheer haben
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Für die Menschen ist es schwierig, sich aufgrund
der parteipolitischen Polemik, die meine Vorredner an den Tag legten,
ein objektives Bild darüber zu machen, worüber bei der Volksbefragung
am 20. Jänner 2013 abgestimmt werden soll, bedauerte ÖVP-Wehrsprecher
Abg. Oswald Klikovits heute, Dienstag, in der Debatte über die
Volksbefragung im Plenum des Nationalrates die Polemik mancher
Vorredner, unter ihnen auch SPÖ-Klubobmann Josef Cap.
"Grundwehrdiener und Bundesheer herunterzumachen ist sicher nicht der
richtige, faire Weg", so Klikovits.
Bedauerlich ist für Klikovits auch, dass der Verteidigungsminister
dem Auftrag des Gesetzgebers, das Bundesheer zu reformieren und die
jungen Menschen im Grundwehrdienst gut auszubilden, nicht
nachgekommen sei. "Das Bundesheer braucht Reformen. Dafür trägt ein
Ressortchef die Verantwortung. Aber Minister Darabos hat keine
Reformschritte gesetzt, die Konzepte sind in der Schublade liegen
geblieben."
Die Österreicherinnen und Österreicher seien hingegen
verantwortungsbewusst und wüssten, was sie am österreichischen
Bundesheer haben. "Denn sie wissen, dass das Bundesheer im
Katastrophenfall genauso da ist, wie viele junge Menschen im
Zivildienst eine sinnvolle Tätigkeit für die Gesellschaft im
Sozialbereich leisten", ist Klikovits überzeugt, dass die
Volksbefragung eine Mehrheit für die Aufrechterhaltung der
derzeitigen Systems ergeben wird.
Als "nahe am Missbrauch von Steuerngeldern" bezeichnete Klikovits
jene Plakate, mit denen der Minister sein politisches Wollen eines
Profiheeres bewerbe. "Das ist nicht in Ordnung. Die Österreicher
haben ein Recht auf objektive Information. Diese Menschen, das
Bundesheer und die Rekruten verdienen es nicht, dass der Minister
ihren Einsatz für Österreich als megasinnlosen Dienst bezeichnet.
Gemeinsam mit allen Kräften in diesem Land, die guten Willens sind,
sollten wir alles daran setzen, das Bundesheer positiv
weiterzuentwickeln", schloss der ÖVP-Wehrsprecher.
(Schluss)
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