- 16.10.2012, 12:54:05
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Einwallner zum Tag der Lehre: Früher investieren statt später reparieren
Qualitätsoffensive an Schulen notwendig
Utl.: Qualitätsoffensive an Schulen notwendig=
Wien, 16. Oktober 2012 (ÖVP-PK) "Das duale Ausbildungssystem in
Österreich ist ein internationales Vorzeigebeispiel für gelungene
Berufsausbildung", hält NRAbg. Thomas Einwallner, ÖVP-Sprecher für
Lehre und Berufsausbildung anlässlich des heutigen Tages der Lehre
fest. "Österreichische Lehrlinge belegen Jahr für Jahr
Spitzenplätze bei internationalen Lehrlingswettbewerben.
Österreichische Facharbeiter werden weit über die Grenzen hinaus
geschätzt und sind ein wesentliches Erfolgsgeheimnis unseres
Wirtschaftsstandortes." ****
Verbesserungsbedarf auf hohem Niveau
Trotz des hohen Niveaus unserer dualen Berufsausbildung ortet
Einwallner jedoch weiteren Verbesserungsbedarf. "Immer mehr
Unternehmer beklagen sich darüber, keine geeigneten Bewerber für
offene Lehrstellen zu finden." Mängel gebe es, so Einwallner, vor
allem bei der Grundbildung. "Viele Jugendliche, die die Schule
verlassen, haben Probleme beim Schreiben, Lesen und Rechnen. Das
sind Bildungsdefizite, die die Chancen eines jungen Menschen auf
einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz einschränken und während der
Lehrzeit kaum behoben werden können. Denn dafür ist die Schule
zuständig und nicht der Ausbildungsbetrieb." Besonders Jugendliche
mit Migrationshintergrund seien davon betroffen. "Von den 75.000
Jugendlichen in Österreich, die weder eine Ausbildung noch einen
Arbeitsplatz haben, sind die Hälfte Migranten. Auch von den 8000
Schulabbrechern pro Jahr hat der überwiegende Teil
Migrationshintergrund."
Problemlösung muss bereits in der Schule beginnen!
Um den drohenden Facharbeitermangel zu vermeiden und die
Jugendarbeitslosigkeit zu senken, seien daher Maßnahmen notwendig,
die bereits in der Schule ansetzen. "Wir brauchen eine
Qualitätsoffensive für unsere Schulen. Ziel muss es sein, dass kein
Jugendlicher nach Ende seiner Schullaufbahn, Defizite in der
Grundbildung aufweist. So wie Wirtschafts- und Jugendminister
Reinhold Mitterlehner Maßnahmen gesetzt hat, um die Qualität in der
Lehrausbildung zu verbessern, ist Unterrichtministerin Schmied
gefordert, der Qualität unserer Schulbildung einen kräftigen Schub
zu versetzen." Vor allem für Jugendliche mit Migrationshintergrund
sei dies von entscheidender Bedeutung, um ihre Chance auf einen
Ausbildungs- und Arbeitsplatz zu verbessern.
"Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz gibt mit seinen
Vorschlägen die Richtung vor. Es wird Zeit, dass unsere
Unterrichtsministerin diese aufgreift und tätig wird", so
Einwallner abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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