• 16.10.2012, 12:38:04
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RfW-BO Amann zum "Tag der Lehre": Schöne Worte allein reichen nicht!

Amann fordert einen Lehrlingsgipfel, mehr Mittel für die echte betriebliche Lehre statt für die "Scheinwelt" ÜLA, den Blum Bonus Neu & Wege zur besseren Ausbildungsfähigkeit der Jugend.

Utl.: Amann fordert einen Lehrlingsgipfel, mehr Mittel für die echte
betriebliche Lehre statt für die "Scheinwelt" ÜLA, den Blum
Bonus Neu & Wege zur besseren Ausbildungsfähigkeit der Jugend.=

Wien (OTS) - "Dem Hohelied auf die duale Ausbildung, das gern von
Wirtschaftsminister und Wirtschaftsbund angestimmt wird, müssen auch
Taten folgen. Wir brauchen Strategien zur besseren
Ausbildungsfähigkeit unserer Jugend, eine Aufwertung des Images des
Lehrberufs. Die betriebliche Lehrlingsausbildung muss gegenüber den
staatlich gelenkten überbetrieblichen Lehrausbildungsstätten (ÜLA)
wieder finanzielle Priorität haben, der Blum Bonus Neu ist
einzuführen", so RfW-Bundesobmann Fritz Amann am "Tag der Lehre".

Das "Lehrlingspaket" der Regierung - Zurücknahme des Blum-Bonus,
Zurücknahme der Lehrstellenberater und letztlich der Zurücknahme des
Qualitätssicherungsmodells - sei jedenfalls vollends gescheitert.
"SPÖVP haben die Mittel für die betriebliche Lehrausbildung
sukzessive zurückgefahren, der Wirtschafsbund hat dem "Treiben"
"seelenruhig" zugeschaut. Sich jetzt im Erfolg unserer jungen
Fachkräfte und Betriebe - etwa bei den EuroSkills 2012 - zu "sonnen",
ist unter diesen Voraussetzungen mehr als unangebracht", so Amann.
Während man die ausbildenden Betriebe finanziell "aushungere", pumpe
die Regierung in die "Scheinwelt" ÜLA aber pro Jahr über 200
Millionen Euro. "Ein betrieblicher Lehrling wird praxis- und
wirtschaftsnah ausgebildet, hat fast so etwas wie eine "Jobgarantie"
und kostet den Steuerzahler einen Bruchteil des ÜLA-"Lehrlings", der
mit immerhin rund 18.000 Euro jährlich zu Buche schlägt - um dann
erst recht keinen Platz am Arbeitsmarkt zu finden", kritisiert Amann.

Amann verlangt eine Umkehr der verfehlten SPÖVP-Lehrlingspolitik.
"Schritt eins wäre ein "Lehrlingsgipfel" von Bildungsministerin,
Wirtschafts- und Sozialminister mit Vertretern der Wirtschaft und
Experten. Wenn die "Respektsbekundungen" gegenüber der dualen
Ausbildung, die der Wirtschaftsbund und sein Minister Mitterlehner in
regelmäßigen Abständen abgeben, keine leeren Phrasen sein sollen,
müsste so ein Gipfel eher heute als morgen stattfinden!", so Amann.

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