• 16.10.2012, 11:44:59
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Häupl/Wehsely: Hohe Zufriedenheit der WienerInnen mit mobiler Pflege

Betreuung verbessert Wohlbefinden-Kostenbeitrag für KundInnen angemessen

Utl.: Betreuung verbessert Wohlbefinden-Kostenbeitrag für KundInnen
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Wien (OTS) - 95 Prozent der WienerInnen, die mobile Pflege- und
Betreuungsdienste beziehen, sind mit diesen Leistungen zufrieden bzw.
sehr zufrieden. Das ergab eine soeben veröffentlichte
KundInnenbefragung des Fonds Soziales Wien (FSW). "Die BürgerInnen
unserer Stadt können sicher sein, dass sie im Alter die Unterstützung
bekommen, die sie benötigen. Um für die Zukunft gerüstet zu sein,
schauen wir auf die Qualität der Pflege- und Betreuungsangebote",
erklären Bürgermeister Michael Häupl und Gesundheits- und
Sozialstadträtin Sonja Wehsely.

Soziale Sicherheit für Wien

Täglich gehen knapp 6.000 MitarbeiterInnen von Betreuungsunternehmen
in etwa 14.500 Haushalte in ganz Wien und leisten so einen
unverzichtbaren Beitrag zur sozialen Sicherheit älterer WienerInnen.
"Das Ergebnis der KundInnenbefragung belegt, dass Wien mit dem
Geriatriekonzept auf dem richtigen Weg ist. Die Menschen wollen so
lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Mobile
Dienste machen das mit hochqualitativer Unterstützung möglich.
Schließlich sind 85 Prozent der KundInnen der Meinung, dass sich ihr
Wohlbefinden durch die hochqualitative Betreuung verbessert hat", so
Stadträtin Wehsely.

Wertvolle Rückmeldungen

Zum ersten Mal wurden umfassend und flächendeckend mehr als 17.000
Menschen befragt, die über den Fonds Soziales Wien mobile Pflege- und
Betreuungsleistungen erhalten. Abgefragt wurde die Zufriedenheit mit
den erhaltenen Leistungen sowie dem Service des Fonds Soziales Wien.
Über die gute Rücklaufquote von über 22 Prozent freut sich
FSW-Geschäftsführer Peter Hacker: "Die Rückmeldungen sind für uns von
sehr großer Bedeutung. Wir wollen nicht nur vermuten, wir wollen
wissen, was sich unsere KundInnen von uns erwarten." Angesichts der
aktuellen Bevölkerungsprognosen, wonach 2050 vermutlich über zwei
Millionen Menschen in Wien leben werden, von denen 23 Prozent 65
Jahre und älter sein werden, sei eine bedarfs- und bedürfnisgerechte
Gestaltung der Angebote von immenser Bedeutung: "Die gewonnenen
Erkenntnisse verstehen wir als Auftrag, sie werden in die zukünftige
Gestaltung und Organisation des Angebots einfließen."

Die nächsten Schritte stehen für den Fonds Soziales Wien ebenfalls
fest. "Wir werden die Zufriedenheit unserer KundInnen nun regelmäßig
erheben. Dieses Ergebnis ist kaum zu überbieten, und so ist unser
klares Ziel, die Zufriedenheitswerte zu erhalten und weiterhin zu
sichern", stellt Hacker klar. Auch für andere Bereiche des Fonds
Soziales Wien sind künftig regelmäßige Befragungen geplant. So sollen
im kommenden Jahr erstmals die KundInnen in der stationären Pflege
und Betreuung befragt werden.

Kostenbeitrag fair und angemessen

Insgesamt wurden über den Fonds Soziales Wien 2011 über 704 Millionen
Euro für Pflege- und Betreuungsleistungen aufgewendet, davon 232
Millionen Euro für den ambulanten Bereich(mobile Pflege und Betreuung
sowie Tageszentren). Die KundInnen selbst zahlen nur einen sozial
gestaffelten Kostenbeitrag, der unter anderem aus Einkommen,
Pflegegeld und Miete berechnet wird. Die Differenz zum vollen Preis
zahlt der Fonds Soziales Wien aus Mitteln der Stadt Wien. "Pflege und
Betreuung ist für alle Menschen in Wien leistbar, unabhängig vom
Einkommen. Nicht umsonst halten neun von zehn KundInnen diesen
Kostenbeitrag für fair und angemessen", erklärt Wehsely.

Eine Bestätigung des eingeschlagenen Wegs sieht Wehsely auch im
Wunsch der KundInnen nach einer stärkeren Präsenz der
MitarbeiterInnen des Fonds Soziales Wien: "Die Einführung von Case
ManagerInnen, also zentralen Ansprechpersonen für alle Fragen rund um
Pflege und Betreuung, hat offenbar genau die Bedürfnisse der Menschen
getroffen." Die Case ManagerInnen des FSW stehen auch nach der ersten
Abklärung und der Organisation der benötigten Leistungen als
AnsprechpartnerInnen zur Verfügung. Die Resonanz ist sehr positiv:
Mit dem KundInnenservice des FSW sind 96 Prozent der KundInnen
zufrieden.

Gesicherte Qualität

Der Fonds Soziales Wien ist mit jährlich über 62.000 pflege- und
betreuungsbedürftigen KundInnen die wichtigste Drehscheibe zur
Vermittlung und Förderung mobiler Dienste in Wien. Im Jahr 2011
wurden von den anerkannten Einrichtungen des FSW rund 4 Millionen
Stunden Heimhilfe, knapp 1,3 Millionen Stunden Hauskrankenpflege und
knapp 300.000 Stunden Besuchsdienst geleistet. Die Organisation durch
den FSW, der in seinen Förderrichtlinien klare Standards festlegt,
sichert die Qualität dieser Leistungen.

Die wichtigsten Fakten zur KundInnenbefragung:

17.253 Fragebögen wurden versendet

3.850 Antworten gingen ein (Rücklaufquote 22,3 Prozent)

95 % sind mit der mobilen Pflege sehr zufrieden bzw. eher zufrieden.
94 % finden, dass die mobile Pflege in Wien einen guten Ruf hat.
94 % würden ihr Pflegeunternehmen weiterempfehlen.
87 % finden, dass die Höhe des Kostenbeitrags fair und angemessen
ist.
85 % geben an, dass sich ihr Wohlbefinden durch die Betreuung
verbessert hat.
61 % geben an, dass durch die mobile Pflege ein
Krankenhausaufenthalt vermieden werden konnte.

Informationen zum Monat der SeniorInnen: www.senior-in-wien.at

Zu dieser Meldung wird Ihnen in Kürze unter
www.wien.gv.at/pressebilder ein Foto zur Verfügung stehen.

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