- 15.10.2012, 14:32:42
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FP-Jung: Frauenberger ist ja so stolz auf Integrationserfolge
Stolz und Hochmut kommen vor dem Fall
Utl.: Stolz und Hochmut kommen vor dem Fall=
Wien (OTS) - "Die Präsentation des "Integrationsmonitors" ist im
Trubel um die Faymann-Blamage beim Parteitag der SPÖ leider völlig
untergegangen" bedauert der Wiener FPÖ-Migrationssprecher Mag.
Wolfgang Jung," denn es wäre wert gewesen, diese Anhäufung von
Phrasen und Worthülsen, erstellt um viel Steuergeld, Punkt für Punkt
zu zerlegen". Man muss sich wirklich fragen, warum Unsummen
weitgehend unkontrolliert von der Stadt für Vereine und Projekte
hinausgeworfen werden, eine Verbesserung der Lage aber fern ist.
Bürgermeister Häupl hat schon vor drei Jahren versprochen, dass kein
Kind mehr ohne ausreichende Deutschkenntnisse in die Schule kommen
wird. Das "Pflichtschuljahr" im Kindergarten würde das Problem lösen.
Die zuständige SPÖ-Bildungsministerin wird ihm das jedoch nicht
bestätigen. Sie streitet lieber mit dem VP Staatssekretär Kurz, ob
ein Anteil von 40 bsi 50% Schülern ohne ausreichende Deuschkenntnisse
verkraftbar ist, kritisiert Jung.
Die Jugendgewalt in Schulen und im öffentlichen Raum steigt. Häupl
hat eine "Hausordnung" erlassen, hilflose "Gemeindebau-Sheriffs"
ziehen in seinem Auftrag durch die Stadt. Von Verbesserungen merkt
man jedoch nichts. Die SPÖ sollte, statt den Integrationsmonitor
schön zu reden, lieber den Berliner SPÖ-Bürgermeister von Kreuzberg
einladen, dessen neues Buch zeigt, was auf uns zukommt.
Die Jugendarbeitslosigkeit steigt in Wien derzeit auf traurige
Rekordhöhe, besonders bei den aus der Türkei Zugewanderten. Und die
SPÖ-Stadträtin ist auch noch stolz darauf. Der Anteil von Migranten
bzw. Ausländern an der steigenden Kriminalität bewegt sich um die
50%-Marke. Besonders hoch ist er in Wien. "Noch ein Grund, stolz zu
sein Frau Stadträtin", fragt Jung.
Frauenberger ist betrübt, dass die Ausländer kein Wahlrecht haben,
während die SPÖ diskutiert, ob man jetzt Migrationshintergrund oder
Migrationserfahrung sagen soll. Letztere haben die Wiener zu ihrem
Leidwesen zur Genüge. "Wir verschleudern Millionen für verfehlte
Integrationsprojekte und anderen Unsinn, aber gleichzeitig können
über 10.000 Wiener im Winter nicht heizen, weil die Stadt ihnen den
Heizkostenzuschuss gestrichen hat", kritisiert der Mandatar und weist
darauf hin, das für "SM-Fesssel- und Natursektspiele bei der grünen
"Kulturwoche" genug Geld zur Verfügung stand. (Schluss)fp
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