• 15.10.2012, 13:47:14
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Personenkomitee für die Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst gegründet

Wien, 15. Oktober 2012 (OTS) - Am 20. Jänner entscheiden die
Österreicherinnen und Österreicher über die Zukunft der Sicherheit in
diesem Land. In einer Pressekonferenz stellte sich heute die
überparteiliche Initiative "Einsatz für Österreich" vor. "Wir setzen
wir uns für den Erhalt von Wehrpflicht und Zivildienst ein. Denn wir
wollen nicht, dass ein bewährtes System abgeschafft wird - für etwas,
das teurer ist und weniger Sicherheit bietet", betonten die heute
anwesenden Mitglieder des unabhängigen Komitees.

"Wir verstehen uns als klar überparteilicher Verein, der losgelöst
von parteipolitischen Diskussionen für die Beibehaltung der
Wehrpflicht und des Zivildienstes eintritt", so der Initiator des
Personenkomitees, Dr. Veit Sorger in seinem Eröffnungsstatement. "Die
allgemeine Wehrpflicht und der Zivildienst machen uns stark: Weil wir
damit Sicherheit haben, die andere teuer kaufen müssen. Ein Milizheer
ist ein Maßanzug", unterstrich Mag. Erwin Hameseder die Vorteile des
derzeitigen Systems. Ohne Wehrpflicht wird auch der Zivildienst
fallen, womit ein System abgeschafft wird, dass einen sehr hohen
gesellschaftspolitischen Wert hat. Ebenfalls mit an Bord ist die
Geschäftsführerin des Hilfswerks Salzburg, Daniela Gutschi. Sie wies
in ihrem Statement vor allem auf die Tatsache hin, dass mit der
Wehrpflicht auch der Zivildienst abgeschafft werden würde. Dabei sei
der Zivildienst sowohl ein unverzichtbarer Beitrag, als auch eine
wertvolle Erfahrung für junge Menschen, so Gutschi: "Egal ob als
Grundwehr- oder Zivildiener, junge Männer leisten damit unabhängig
von ihrer Ausbildung oder Herkunft einen unverzichtbaren Beitrag für
die Gesellschaft." Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr
Niederösterreich, Josef Buchta, ist ebenfalls Mitglied des
parteiunabhängigen Komitees und betont im Rahmen der heutigen
Pressekonferenz: "Im Rahmen der Hilfe bei Katastrophen waren es in
den vergangen Jahren vor allem Grundwehrdiener, die für das
Bundesheer im Einsatz waren. Ohne die allgemeine Wehrpflicht wären
Elementarereignisse wie Hochwasser, Sturmschäden oder extreme
Schneefälle nicht zu bewältigen."

Weitere Mitglieder des unabhängigen Komitees sind unter anderen
auch Dr. Herbert Anderl, Johannes Bucher, Johann Culik, Dompfarrer
Mag. Toni Faber, Prof. Markus Hengstschläger, Peter Korecky, Dr.
Claus J. Raidl und Karl Schranz.

"Die Initiative wird weiter wachsen und wir werden noch viele
weitere Persönlichkeiten vorstellen können", so Sorger abschließend.
Weitere Infos und laufende Aktulaisierungen über Aktivitäten und neue
Mitglieder finden Sie auf unserer Homepage
www.einsatz-fuer-oesterreich.at

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