• 12.10.2012, 11:54:45
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  • OTS0136 OTW0136

Staatssekretär Kurz lobt Integrationsmonitor der Stadt Wien

"Auch in anderen Ballungszentren wünschenswert"; Transparenz und Mut zur Wahrheit

Utl.: "Auch in anderen Ballungszentren wünschenswert"; Transparenz
und Mut zur Wahrheit=

Wien (OTS) - Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz lobt die
Einrichtung des Integrationsmonitors der Stadt Wien, der heute in
mehreren Medien durch Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger
dargestellt wurde. "Das wäre auch in anderen Ballungszentren
wünschenswert", so Kurz. "In der Integration geht es zunächst um
Transparenz und Mut zur Wahrheit. Nur so lässt sich der politische
Handlungsbedarf feststellen. Es gehört auch dazu, die eigenen
Aktivitäten regelmäßig zu überprüfen, wie das etwa auch durch den
jährlichen Integrationsbericht des Staatssekretariats für Integration
erfolgt", sagt der Staatssekretär.

Zudem erkennt der Staatssekretär eine Versachlichung der Debatte.
Dass bereits die Hälfte der Wienerinnen und Wiener einen
Migrationshintergrund aufweist, hätte vielleicht noch vor wenigen
Jahren für einen Aufschrei gesorgt. Wir haben es gemeinsam geschafft,
dass sich das Klima in Österreich zumindest im Ansatz dahingehend
verändert hat, dass das heute nicht mehr vordergründig als ein
Problem gesehen wird. Diese Vielfalt kann vor allem für die
Wirtschaft auch eine Chance sein und sie wird zunehmend auch als
solche von der Mehrheitsbevölkerung gesehen, so Kurz.

Gleichzeitig darf man nicht verschweigen - und hier geht der
Integrationsmonitor ebenfalls mit gutem Beispiel voran - wenn es wo
Handlungsbedarf gibt. Etwa, was die Beteiligung am Bildungssystem
betrifft. Hier haben wir generell in ganz Österreich im Bereich
Integration in der Schule noch viel zu tun haben.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NIN

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