• 11.10.2012, 11:05:37
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Greenpeace-Kommentar: Energieversorger verzichten nicht auf Atomstrom

Stromkennzeichnungsbericht 2012 unterstreicht Handlungsauftrag der Politik

Utl.: Stromkennzeichnungsbericht 2012 unterstreicht Handlungsauftrag
der Politik=

Wien (OTS) - Den heute präsentierten Stromkennzeichnungsbericht 2012
der E-Control kommentiert Greenpeace-Energiesprecher Jurrien
Westerhof wie folgt:

"Der Stromkennzeichnungsbericht 2012 zeigt klar und deutlich: Die
Energieversorgungsunternehmen (EVU) setzten sogar noch im Jahr der
nuklearen Katastrophe von Fukushima weiterhin zu 4,9 Prozent auf
Atomstrom. Das entspricht in etwa der Jahresproduktion des AKW Krsko.
Die Weigerung der EVU freiwillig auf Atomstrom zu verzichten
unterstreicht die Wichtigkeit des Atomgipfels vom April dieses
Jahres. Da die EVU nicht freiwillig bereit sind ihr Angebot an
Atomstrom zu reduzieren, fordern GLOBAL 2000 und Greenpeace die
Politik auf, die Ergebnisse des Atomgipfels rasch umzusetzen. Seit
dem Gipfel sind sieben Monate verstrichen. GLOBAL 2000 und Greenpeace
gehen aber davon aus, dass es im Zuge der Fertigstellung des
Energieeffizienzpaketes in den nächsten Tagen zu einem Vorstoß von
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner kommen wird."

Hinweis: In der APA-Grafik werden 13,9 Prozent "Graustrom-Anteil"
ausgewiesen. In diesem sind die 4,9 Prozent Atomstromanteil in
Österreich enthalten.

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