- 11.10.2012, 10:37:28
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Familienbischof Küng begrüßt Familienrechtspaket der Regierung
Gleichzeitig erinnert der St. Pöltner Bischof, dass Kinder in Familienkrisen am meisten leiden
Utl.: Gleichzeitig erinnert der St. Pöltner Bischof, dass Kinder in
Familienkrisen am meisten leiden=
St. Pölten, 11.10.12 (KAP) Aus der katholischen Kirche kommt Lob für
das neue Familienrechtspaket der Regierung. "Familienbischof" Klaus
Küng begrüßte am Donnerstag in einer Stellungnahme gegenüber
"Kathpress" die geplanten Maßnahmen, mit denen u.a. die gemeinsame
Obsorge bei Scheidungen und Trennungen neu geregelt wird. "Dass man
nun die gemeinsame Obsorge am Kindeswohl ausgerichtet hat, ist ein
lobenswertes Signal in die richtige Richtung. Auch wenn es sicher
oft schwierig ist, kann gemeinsame Obsorge zudem ein Weg der
Versöhnung beim Paar sein", hielt der St. Pöltner Bischof fest.
Gleichzeitig erinnerte Küng an die von familiären Krisensituationen
betroffenen Kinder. "Wir wissen alle, dass Paare in Trennung und
Scheidung durch sehr schwere Zeiten gehen. Vergessen wird manchmal,
dass auch und gerade in solchen Krisenmomenten die Kinder am meisten
leiden - und ein Recht auf Vater und Mutter haben", so der Bischof.
Justizministerin Beatrix Karl und Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek hatten am Mittwoch die Einigung der
Regierungsparteien zum neuen Familienrecht präsentiert. Das neue
Gesetz soll im Februar 2013 in Kraft treten.
Mehr auf www.kathpress.at (forts. mgl.) gut/hkl/
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