• 11.10.2012, 09:00:32
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Jugendministerium lädt zur Computerspiele-Fachtagung "FROG 2012"

Renommierte Konferenz "Future and Reality of Gaming" geht in die sechste Runde - Auftakt zur "FROG 2012" am Freitag, 12. Oktober

Utl.: Renommierte Konferenz "Future and Reality of Gaming" geht in
die sechste Runde - Auftakt zur "FROG 2012" am Freitag, 12.
Oktober=

Wien (OTS/BMWFJ) - Die internationale Vienna Games Conference "Future
and Reality of Gaming" (kurz: FROG) widmet sich ab Freitag zum
sechsten Mal der Zukunft und Wirklichkeit des Computerspielens. Das
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) lädt
gemeinsam mit der Stadt Wien führende internationale Wissenschaftler,
Spieldesigner, Spielende, Lehrende, Sozialpädagogen und Erziehende
nach Wien ein. Im Mittelpunkt stehen die pädagogischen und
didaktischen Dimensionen des Themas. Konkret werden Fragen des
Lehrens und Lernens sowie mögliche - negative oder positive -
Auswirkungen diskutiert. "Computerspiele sind aus dem Alltag der
meisten Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Daher wollen
wir neue Wege aufzeigen, wie das positive Potenzial der Spiele noch
stärker genutzt werden kann", betont Jugendminister Reinhold
Mitterlehner.

Das FROG-Programm bietet am 12. und 13. Oktober vielfältige Beiträge
von renommierten Vortragenden. Ein besonderes Highlight ist der
Keynotevortrag von Professor Peter Purgathofer (Technische
Universität Wien), der darlegen wird, wie "positive impact games"
ihre Wirkung entfalten können und wie Motivation, Gratifikation und
Wirkung zusammenhängen. Einen weiteren Höhepunkt stellt die Keynote
von Professor Alexander Unger (Universität Hamburg) dar, der über
neue Geschäftsmodelle und die Bedeutung kreativer Konsumenten
sprechen wird. Professor Karsten Wolf (Universität Bremen) referiert
zur Frage, was man beim Computerspielen alles lernen kann und
Professor Michael Wagner (Drexel University, Philadelphia, USA)
stellt Möglichkeiten vor, die sich Lehrerinnen und Lehrern bieten,
spielerische Komponenten in den Unterricht einzubauen, um eine für
die digitale Generation angepasste Lernumgebung zu schaffen ohne
gleichzeitig auf bewährte Unterrichtsmethoden zu verzichten.
Schließlich gibt Professor Jeffrey Wimmer (Universität Lüneburg)
einen Überblick über die kommunikations- und medienwissenschaftliche
Forschung zur Frage, welche Moral und Werte in den fiktiven
Erzählungen der Computerspiele vermittelt werden.

Interessierte können die Vorträge aus dem Wappensaal des Wiener
Rathauses zu Hause live verfolgen. Unter www.arimba.at/frog2012 wird
ab Freitagmittag live gestreamt. Weitere Informationen zur FROG 2012
und zur Anmeldung dazu finden sich auf www.bupp.at/frog. Eingebettet
ist die FROG 2012 in bewährter Weise in die Wiener Game-City.

Neue Broschüre "Lernen mit Computerspielen"

Auch die vom BMWFJ neu herausgegebene Broschüre "Lernen mit
Computerspielen" wendet sich an Pädagoginnen und Pädagogen.
Hauptanliegen dieses Handbuches ist es, den scheinbaren Gegensatz von
Computerspielen und Lernen aufzulösen. Denn Kinder und Jugendliche
lernen spielerisch oft am besten, auf jeden Fall aber am liebsten.
Wie bei der Fachtagung FROG diskutiert, legen viele
Forschungsergebnisse nahe, dass Videospiele im richtigen Umfeld den
Lernprozess fördern, verbessern und pflegen können. "Mit
Computerspielen zu lernen steigert die Motivation. Das Potenzial von
Lernspielen bleibt aber leider häufig aus Unwissenheit unentdeckt und
ungenutzt", betont Jugendminister Mitterlehner. Daher hilft das
Handbuch beim Erkennen des Lernpotentials von digitalen Spielen und
gibt Empfehlungen, wie diese am besten in der Klasse oder in
Jugendgruppen und Jugendzentren eingesetzt werden können.

Die neue Broschüre "Lernen mit Computerspielen" kann bei der
Medien-Jugend-Info des BMWFJ in gedruckter Form bestellt werden:
E-Mail [email protected], Telefon (Freeline) 0800/240 266 (Montag bis
Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr).

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