- 10.10.2012, 17:40:57
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Accenture-Studie "Mobile Web Watch 2012": Jeder zweite Internetnutzer geht mit dem Smartphone online
Wien (OTS) -
- Mobiles Internet ist Massenmarkt in Österreich
- Chancen für Geschäftsmodelle rund um Cloud-Services, mobiles
Bezahlen und "Augmented Reality"
- Hohe Investitionen in IT- und Netzwerk erforderlich
Fünf Jahre sind seit dem Verkauf des ersten iPhones vergangen. In
Österreich gehen heute 71 Prozent aller Internetnutzer mobil ins
Internet. 2011 waren es noch 42 Prozent. Diese Entwicklung zeigt die
repräsentative Studie "Mobile Web Watch 2012" des
Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters
Accenture.
Demnach sind 62 Prozent der befragten Internetnutzer mit einem
Smartphone im Netz unterwegs, 16 Prozent mit einem Tablet. Der
Zuwachs beim Surfen mit Mobiltelefonen ist der höchste seit dem Jahr
2008, in dem die Erhebung erstmals durchgeführt worden war.
"Mittlerweile ist ein riesiger Markt für mobile Services und Apps
rund um die Mobilfunkkunden entstanden", analysiert Peter Halper,
Head of Telecommunications, Media & Technology bei Accenture. "Davon
könnten die Telekommunikationsunternehmen noch stärker profitieren,
indem sie ihren Kunden zum Beispiel Leistungen wie Cloud-Services und
mobiles Bezahlen anbieten."
Mobile Cloud-Dienste und "Augmented Reality" fassen Fuß
Bei Cloud-Diensten können User zum Beispiel ihre Daten mit
verschiedenen Geräten abrufen, bearbeiten und speichern. 38 Prozent
der mobilen Surfer in Österreich verwenden solche Angebote bereits
oder in Kürze. 13 Prozent bezahlen bereits mit Smartphone oder
Tablet. Acht Prozent nutzen so genannte "Augmented
Reality"-Angebote. Diese Dienste blenden beispielsweise virtuelle
Zusatzinformationen in Bildern und Videos realer Dinge und Umgebungen
ein.
Das wichtigste Kriterium für Kunden ist die Netzqualität
Qualität und Abdeckung des Netzes sowie Kosten für das mobile
Surfen sind laut der Befragten ausschlaggebend dafür, mit welchem
Mobilfunkanbieter sie überhaupt einen Vertrag abschließen.
Geschwindigkeit des Netzes ist das vierte Entscheidungskriterium. Für
Zusatzdienste oder höhere Netzleistungen würden 88 Prozent der
Befragten extra zahlen, mehr als die Hälfte davon (58%) bis zu
umgerechnet acht Euro pro Monat.
"Mobile Zahlungsangebote und Cloud-Services verbreiten sich noch
zögerlich, weil es hier Sicherheitsbedenken gibt", erklärt Peter
Halper. "Für Unternehmen ist das durchaus eine Chance: Wer für Mobile
Payment alltagstaugliche, sichere Lösungen entwickelt, kann sich auf
diesem Marktplatz der Zukunft etablieren."
Betriebssystem ist wichtiger Faktor bei Gerätewahl
85 Prozent der Befragten bezeichnen das Betriebssystem eines
Smartphones und Tablets als "wichtigen Faktor" bei der Gerätewahl.
Davon bevorzugen 50 Prozent Android, 27 Prozent iOS (Apple) und 15
Prozent Microsoft Windows.
"Die meisten User entscheiden sich für ein mobiles Ökosystem, das
aus Betriebssystem, Geräten und Diensten besteht", sagt Peter Halper.
"Darin ist in der Regel alles mit jedem kompatibel, der Anwender muss
sich nicht mit unterschiedlichen Oberflächen und Standards
herumschlagen. Ihn dort wieder herauszulocken ist sehr schwierig. "
Sicherheitsbedenken - eine mögliche Wachstumsbremse
Der Erhebung zufolge haben 66 Prozent der User Sicherheitsbedenken
beim mobilen Surfen. Von denen, die sich für mobile Cloud-Angebote
interessieren, sind es 83 Prozent. "Die Provider müssen weitgehende
Datensicherheit im mobilen Web garantieren können, um Kunden zu
gewinnen, vor allem für ihre neuen Dienste", ist Peter Halper
überzeugt.
Unumgänglich sind weitere Investitionen in Netze und
Technologie
"Die Wünsche der Kunden nach Netzqualität, neuen Diensten und
Datensicherheit fordern von den Anbietern weiter hohe Investitionen",
so Peter Halper. "Wer an IT- und Telekommunikationsinfrastruktur
spart, wird es schwer haben, mit den schnellen Entwicklungs-Zyklen im
Cloud-Zeitalter Schritt zu halten."
Über die Untersuchung:
Für die repräsentative Untersuchung "Mobile Web Watch 2012: Mobile
Internet - Spawning new Growth Opportunities in the Convergence Era"
befragte das Marktforschungsinstitut GfK 789 Internetnutzer ab 14
Jahren in Österreich nach Vorgaben und im Auftrag von Accenture. Die
Untersuchung wird seit 2008 jährlich durchgeführt. Erstmals nahmen
dieses Jahr weitere 12 Länder mit insgesamt 17.225 Internetnutzern an
der Umfrage teil, darunter Brasilien, Deutschland, Finnland,
Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Mexiko, Russland,
Südafrika, die Schweiz und Spanien,.
Über Accenture:
Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-,
Technologie- und Outsourcing-Dienstleister mit 257.000 Mitarbeitern,
die für Kunden in über 120 Ländern tätig sind. Als Partner für große
Business-Transformationen bringt das Unternehmen umfassende
Projekterfahrung, fundierte Fähigkeiten über alle Branchen und
Unternehmensbereiche hinweg und Wissen aus qualifizierten Analysen
der weltweit erfolgreichsten Unternehmen in eine partnerschaftliche
Zusammenarbeit mit seinen Kunden ein. Accenture erwirtschaftete im
vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2012) einen Nettoumsatz von
27,9 Mrd. US-Dollar. Die Internetadresse lautet www.accenture.at.
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