• 10.10.2012, 11:11:46
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Volkshilfe: Präsident Weidenholzer begrüßt Einigung über Transaktionssteuer

Wachsende Armut und Ungleichheit in Europa gemeinsam stoppen

Utl.: Wachsende Armut und Ungleichheit in Europa gemeinsam stoppen=

Wien (OTS) - Univ. Prof. Dr. Josef Weidenholzer, Präsident der
Volkshilfe, begrüßt die Einigung von elf EU-Mitgliedsländern auf eine
"verstärkte Zusammenarbeit" bei der Einführung der
Finanztransaktionssteuer. "Es freut uns sehr, dass bereits elf
Staaten eine Einigung erzielen konnten. In weiterer Folge wäre es
notwendig, dass sich weitere Länder anschließend, denn die aktuellen
Vermögensdaten zeigen einen dringenden Handlungsbedarf", betont
Weidenholzer.

Nicht nur in Österreich ist Reichtum höchst ungleich verteilt. Ein
Blick auf unsere Nachbarländer zeigt: Die Kluft zwischen Arm und
Reich wächst. Die größte Einkommensungleichheit gibt es in Lettland,
Litauen, Rumänien und Spanien. In Österreich zeigen neueste Zahlen
der Nationalbank die Schieflage der Vermögensverteilung: Während das
ärmste Zehntel über höchstens 1.000 Euro verfügt, besitzt das
reichste mindestens 542.000 Euro an Vermögen.

"Die Einnahmen aus der Transaktionssteuer müssen zur
Armutsbekämpfung, für Soziales und für die Pflege eingesetzt werden
und dürfen nicht in Budgetlöchern versickern", fordert Weidenholzer.
"Nur gemeinsam kann Europa die wachsende Armut und Ungleichheit
bekämpfen."

Die Volkshilfe setzt sich seit rund einem Jahrzehnt im NGO-Verband
solidar, einer der größten Dachorganisationen nichtkonfessioneller
sozialer Institutionen in Europa mit Sitz in Brüssel, für mehr
soziale Gerechtigkeit in Europa ein. Mehr über die Arbeit der
Volkshilfe und solidar sowie ein Rückblick auf die Aktivitäten unter
www.volkshilfe.at/InternationaleHilfe

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