• 09.10.2012, 13:57:14
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EU-Budget: Schieder und Niessl wollen Status "Übergangsregion" für das Burgenland

Mit gezieltem europäischen Mitteleinsatz regionales Wachstum fördern - "Fehlende Förderungen hätten negative Auswirkungen auf das Burgenland!"

Utl.: Mit gezieltem europäischen Mitteleinsatz regionales Wachstum
fördern - "Fehlende Förderungen hätten negative Auswirkungen
auf das Burgenland!"=

Wien (OTS/SK) - "Dem Burgenland den Status als Übergangsregion zu
zuerkennen und damit auch künftig die Unterstützung der Region durch
EU-Mittel zu sichern, ist aus wirtschaftlicher Sicht wichtig", sagte
heute Finanzstaatssekretär Andreas Schieder. Damit könne man auch
weiterhin Investitionen in der Region fördern. Die endgültige
Entscheidung über die zukünftige Kohäsionspolitik und die damit
verbundenen Finanzressourcen wäre dringend erforderlich, um den Kurs
des Burgenlandes auch für die zukünftigen Jahre festlegen zu können.
"Wir sind bei unseren Anstrengungen, eine weitere Förderperiode für
das Burgenland durchzusetzen, aber auf einem guten Kurs", so
Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl. ****

Das Burgenland verstärkt den Einsatz um den Förderstatus als
"Übergangsregion" in der Periode 2014-2020 weiter. SPÖ-Klubchef
Christian Illedits, Vertreter des Burgenlands im EU-Ausschuss der
Regionen, nimmt heute stellvertretend für LH Hans Niessl an einem
Treffen mit hochrangigen Vertretern von EU-Institutionen teil. Dabei
wird eine Deklaration des Netzwerkes der Übergangsregionen an
EU-Regionalkommissar Johannes Hahn, den S&D-Fraktionsvorsitzenden
Hannes Swoboda und EVP-Vizefraktionsvorsitzenden Marian-Jean
Marinescu übergeben. Neben dem Burgenland haben 15 weitere Regionen
aus Spanien, Frankreich, Italien und Großbritannien diese Deklaration
unterzeichnet.

"Gerade jetzt brauchen wir diese gezielten regionalen
Wachstumsimpulse um die Konjunktur anzukurbeln und die Arbeitsplätze
vor Ort zu sichern", so Staatssekretär Schieder. Der
Finanzstaatssekretär unterstützt damit den Vorschlag von
EU-Regionalkommissar Johannes Hahn, dem Burgenland den Status einer
"Übergangsregion" zuzuerkennen und damit auch in Zukunft erhöhte
EU-Mittel zukommen zu lassen.

Für Landeshauptmann Hans Niessl steht im Vordergrund, dass durch
Spardiskussionen in der EU der Aufschwung und Fortschritt des
Burgenlandes nicht aufgehalten werden darf. "Die EU-Regionalförderung
ist einer der wichtigsten Motoren für Wachstum und Beschäftigung. Ein
Wegfall der Förderungen könnte auf Grund des immer noch bestehenden
Rückstandes im Vergleich zu den anderen österreichischen
Bundesländern sowie der exponierten Randlage des Burgenlandes mit
drei angrenzenden Ziel-1 Regionen den wirtschaftlichen Aufholprozess
des Burgenlandes gefährden. Der positive Aufholprozess des
Burgenlandes würde abrupt enden, die Wettbewerbsfähigkeit zu den
angrenzenden Regionen wäre nicht mehr gegeben und die vielen
Investitionen der letzten Förderperioden würden ad absurdum geführt,
was eine Verschwendung der investierten Mittel bedeuten würde",
argumentiert Niessl.

Das Burgenland habe sich seit Beginn der Förderperioden hervorragend
entwickelt. "Der Status als Übergangsregion ist für uns ein wichtiger
Schritt für unsere Zukunft und dass wir dadurch mit den notwendigen
finanziellen Mitteln ausgestattet werden. Damit können wir weiter
offensiv in Arbeitsplätze, Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit
unserer Wirtschaft investieren und den Aufstieg des Burgenlandes
weiter forcieren!", so Niessl. (Schluss) ah

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