- 09.10.2012, 12:04:17
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High Tech Baupraxis für Betonstraßen
Qualität der Ausführung sichert hohe Belastbarkeit und lange Lebensdauer
Utl.: Qualität der Ausführung sichert hohe Belastbarkeit und lange
Lebensdauer=
Wien (OTS) - Innovative und nachhaltige Bauverfahren im
Betonstraßenbau waren die zentralen Themen des Österreichischen
Betonstraßentages 2012, der am 25. September im Haus der Industrie in
Wien erfolgreich über die Bühne gegangen ist. Nationale und
internationale Experten referierten vor rund 200 Gästen über aktuelle
Projekte und künftige Herausforderungen im Betonstraßenbau.
"Angefangen vom hochrangigen Straßennetz über den urbanen Raum bis
hin zu den ländlichen Bereichen begegnet uns die Betonbauweise
überall, wo es um hohe Beanspruchung und lange Lebensdauer geht",
erklärte DI Dr. Johannes Steigenberger, Leiter des
Forschungsinstituts der Vereinigung der österreichischen
Zementindustrie (VÖZfi).
Die Anforderungen bei der Errichtung von Straßeninfrastruktur sind
vielfältig und erfordern innovativste und komplexe Lösungen.
Geringer Lärm auf Betonstraßen
Der Straßenverkehr ist in Österreich die Hauptlärmquelle,
besonders wegen des Abrollgeräusches, das auf die Fahrbahnoberfläche
zurückzuführen ist. Die Oberflächentextur einer lärmarmen Fahrbahn
muss optimal beschaffen sein. Damit der Reifen nicht zu schwingen
beginnt, ist eine ebene Oberfläche nötig. Gleichzeitig braucht es
Hohlräume, in die die Luft verdrängt werden kann. Derzeit werden in
Österreich Waschbetondecken eingesetzt. Durch die Langlebigkeit von
Betonstraßen bleiben auch die lärmmindernden Eigenschaften
langfristig erhalten.
Vorreiterrolle Österreich: 1:1 Wiederverwertung von Beton
Mit einer Recyclingquote von europaweit 70%, die bis 2020 erreicht
werden soll, trägt die Abfallrahmenrichtlinie der Wichtigkeit des
Recyclings von Baustoffen Rechnung. Die Wiederverwendung von alten
Betondecken ist in Österreich seit 20 Jahren Stand der Technik. In
der Regel ist es möglich, das gesamte Material aus einer alten
Betondecke in einer neuen Fahrbahn zu verwerten. Auf diese Weise kann
die enorme Masse an Rohstoffen, die im Altbestand vorhanden ist,
sinnvoll wiederverwendet werden.
Hohe Belastung auf Flughäfen und Rastanlagen
Die richtige Dimensionierung des Flugfelds ist von wesentlicher
wirtschaftlicher Bedeutung. Bisher existierte dafür kein
einheitliches Bemessungsverfahren. Univ.-Prof. DI Dr. Ronald Blab von
der TU Wien stellte ein aktuelles Forschungsprojekt vor. Mittels
Simulation werden klimatische Einflüsse auf das Material- und
Ermüdungsverhalten des Oberbaus analysiert.
Auf Rastanlagen stellen vor allem parkende LKWs eine hohe statische
Belastung dar. Oberflächen aus Beton erweisen sich hier als besonders
dauerhaft und sind resistent gegen Treibstoff- und Ölrückstände.
Das Spektrum der Beiträge reichte darüber hinaus von der Bedeutung
von Helligkeit und Griffigkeit im Tunnel über Betonspurwege im
ländlichen Raum bis hin zur Abdichtung von Betondecken auf Brücken.
Kurzfassungen aller Beiträge:
www.zement.at/downloads/Kurzfassungen_web.pdf, Infos: www.zement.at
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