• 08.10.2012, 12:15:31
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Mikl-Leitner: Kriminalitätsbekämpfung ist wichtiger Pfeiler der Partnerschaft zwischen Österreich und Moldau

Innenministerin Mikl-Leitner traf ihren moldauischen Amtskollegen Dorin Recean zu einem Arbeitsgespräch.

Utl.: Innenministerin Mikl-Leitner traf ihren moldauischen
Amtskollegen Dorin Recean zu einem Arbeitsgespräch.=

Wien (OTS) - Die Zusammenarbeit in der Bekämpfung der Kriminalität
und des Kinderhandels sowie die Unterzeichnung eines
Katastrophenhilfeabkommens standen im Zentrum des Treffens von
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und ihrem moldauischen
Amtskollegen am 8. Oktober 2012 in Wien.

"Für mich ist klar: Wenn wir die Sicherheit in Moldau stärken, dann
stärken wir dadurch auch die Sicherheit in unserem Land", sagte
Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner. "In den vergangenen
Jahren haben wir deshalb die Zusammenarbeit zwischen Moldau und
Österreich intensiviert. Heute verbindet uns eine wichtige
Partnerschaft, etwa im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung."

Österreichische Dokumentenberater schulen die moldauische
Grenzpolizei im Erkennen ge- oder verfälschter Dokumente, Wissen zur
Bekämpfung der Kfz- und Suchtmittelkriminalität wird ausgetauscht und
österreichische Expertinnen und Experten beraten beim geplanten
Aufbau einer DNA-Datenbank in Moldau. "Mit derartigen Maßnahmen und
vor allem durch die Arbeit des Polizeiattachés vor Ort leisten wir
Schritt für Schritt einen Beitrag für noch mehr Sicherheit", erklärte
die Innenministerin.

Beim Besuch unterzeichnete Mikl-Leitner mit ihrem moldauischen
Amtskollegen ein Katastrophenhilfeabkommen: "Wie sagt man so
treffend? Wer rasch hilft, hilft doppelt. Mit dem heute
unterzeichneten Abkommen wird eine eigene rechtliche Grundlage für
die gegenseitige Hilfe in Katastrophensituationen geschaffen",
erklärte die Innenministerin. "Damit stellen wir sicher, dass wir in
Katastrophenfällen, in denen Menschen etwa vor den Trümmern ihrer
Existenz stehen, möglichst rasch und unbürokratisch helfen können."
Das Abkommen erleichtert Rettern in Katastrophenfällen den
Grenzübertritt und die möglichst rasche Ein- und Ausfuhr von
Hilfsgütern wird geregelt.

Seit Juli 2012 hat das österreichische Innenressort gemeinsam mit der
Internationalen Organisation für Migration (IOM) ein Projekt zur
Reintegration von Kindern und Jugendlichen initiiert, die in
Österreich Opfer von Kinderhandel geworden sind. Ziel dabei ist es,
die Kinder bei der Rückkehr und Reintegration in Moldau zu betreuen.
"Gemeinsam mit den moldauischen Behörden haben wir ein Ziel vor
Augen: Wir wollen die beste Lösung für jeden Einzelfall finden",
sagte die Innenministerin.

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