- 08.10.2012, 12:02:50
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Grüne bekräftigen die Budgetanalyse der österreichischen UNIKO
Grünewald: ÖVP soll Schönreden einstellen und rosarote Brille ablegen
Utl.: Grünewald: ÖVP soll Schönreden einstellen und rosarote Brille
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Wien (OTS) - Vehement unterstützt der Grüne Wissenschaftssprecher
Kurt Grünewald die Forderung von Heinrich Schmidinger, Präsident der
Universitätenkonferenz (UNIKO), nach einer ausreichend progredienten
und nachhaltigen Finanzierung der von den Universitäten geforderten
Lehr- und Forschungsleistungen. "Es kann nicht sein, dass sich
Universitäten bei zu knappen Budgets zwischen guter Lehre oder guter
Forschung entscheiden müssen. Der Wunsch nach Wettbewerbsfähigkeit
und Qualität verlangt zwangsläufig beides", sagt Grünewald.
"Rektor Schmidinger betont Forderungen, die schon sein Vorgänger
Sünkel und andere Rektoren mehrfach ausgesprochen haben. Diese
Warnrufe, welche vom Rat für Forschung und Technologie selbst von der
OECD getätigt wurden, sollten von Bundesminister Karlheinz Töchterle
endlich ernst genommen werden. Man fragt sich langsam, was von der
gepriesenen Milliarde noch übrig bleibt, wenn Töchterle dem Land
Tirol und seinem Gesundheitslandesrat Tilg nahezu unkommentiert 140
Millionen Euro für den klinischen Mehraufwand des Landes an der
Med.Uni Innsbruck ausbezahlt", meint Grünewald und ergänzt: "Der
Bevölkerung und der medialen Öffentlichkeit zu suggerieren, dass mit
diesen Mitteln entscheidende Innovationen und Profilbildungen möglich
seien, ist in Anbetracht der Realität eine schwere Täuschung und
spielt wie so oft den Universitäten den Schwarzen Peter zu. Die ÖVP
sollte das Schönreden einstellen und ihre rosarote Brille abnehmen.
Daten und Fakten müssen Daten und Fakten bleiben. Das sind
Grundprinzipien der Wissenschaften und diese sollten auch im
zuständigen Ministerium gelebt werden."
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