- 06.10.2012, 11:19:30
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Leichtfried: Strache-FPÖ selbst für serbische Nationalisten zu rückwärtsgewandt und radikal
Serbische Fortschrittspartei wendet sich von FPÖ ab - "Strache bald alleine zu Hause"
Utl.: Serbische Fortschrittspartei wendet sich von FPÖ ab - "Strache
bald alleine zu Hause"=
Wien (OTS/SK) - Wie einem Bericht der "Kleinen Zeitung" heute,
Samstag, zu entnehmen ist, wendet sich die nationalistische SNS, die
Serbischen Fortschrittspartei, von der FPÖ ab. 2008 hatte der heutige
serbische Präsident Tomislav Nikolic - damals in seiner Funktion als
Vizechef der ultranationalistischen Radikalen Partei (SRS) - noch
eine Kooperationsvereinbarung mit Strache unterzeichnet. Für Jörg
Leichtfried, Leiter der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament,
kommt dieser Schritt wenig überraschend: "Dass die FPÖ unter Strache
mittlerweile selbst den serbischen Nationalisten zu rückwärtsgewandt
und zu radikal antieuropäisch ist, ist wohl mehr als bezeichnend.
Ewiggestrige Deutschtümelei, populistische Parolen und
Schilling-Fantasien isolieren die FPÖ sogar innerhalb der strammen
Europäischen Rechten. Bald ist Strache, der aus Österreich eine
isolierte Festung mitten in Europa machen möchte, wohl alleine zu
Hause." ****
Zwar müssten Nikolics europafreundlicher Rhetorik auch Taten folgen,
etwa in der Kosovo-Frage, aber die Abkehr von der FPÖ sei
grundsätzlich ein vernünftiger Schritt. "Nationalistische Dünkeleien
und populistische Anti-Euro-Propaganda sind die falschen Antworten
auf die aktuellen Herausforderungen. Wir brauchen mehr Europa, mehr
internationale Solidarität und nicht weniger", betonte Leichtfried am
Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) mo/js
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