• 05.10.2012, 10:24:56
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Mitterlehner zu Exportzahlen: Erschließung neuer Wachstumsmärkte außerhalb Europas bewährt sich

Österreichs Exportwirtschaft zeigt sich robust - Diversifikation in Richtung neuer Hoffnungsmärkte in Asien sowie Nord- und Südamerika stützt Wachstum

Utl.: Österreichs Exportwirtschaft zeigt sich robust -
Diversifikation in Richtung neuer Hoffnungsmärkte in Asien
sowie Nord- und Südamerika stützt Wachstum=

Wien (OTS/BMWFJ) - Die neuen Exportzahlen der Statistik Austria
zeigen, dass die vom Wirtschaftsministerium forcierte Erschließung
neuer Märkte außerhalb Europas weiter an Bedeutung gewinnt. "Im
Euro-Raum dämpfen die Folgen der Schuldenkrise die Realwirtschaft.
Umso wichtiger ist es, dass wir mit der
Internationalisierungsoffensive die Marktpotenziale in den
wachstumsstärkeren Ländern außerhalb Europas besser nützen können",
sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Mit einem Plus von
8,5 Prozent auf ein Volumen von 22,8 Milliarden Euro sind die Exporte
in Drittstaaten in den ersten sieben Monaten 2012
überdurchschnittlich stark gestiegen, während die Exporte in die
EU-Länder um 0,6 Prozent zurück gingen.

"Wir wollen die starke Abhängigkeit von Europa schrittweise
reduzieren. Damit verteilen wir auch unser Risiko besser, wenn es in
einzelnen Regionen zu Konjunktureinbrüchen kommt", so Mitterlehner
zur erfolgreich verlaufenden Diversifikations-Strategie. Zum Beispiel
sind die Exporte nach Brasilien heuer bisher um 12,7 Prozent
gestiegen, in die USA um 13,2 Prozent, nach Japan um 6,4 Prozent
sowie nach China um fünf Prozent.

Nach dem Rekordjahr 2011 sind die Exportunternehmen weiterhin mit
einem schwierigen Umfeld im Euro-Raum und einer Abkühlung der
Weltwirtschaft konfrontiert, die mit Deutschland und Italien auch die
mit Abstand wichtigsten Handelspartner Österreichs betrifft. In den
ersten sieben Monaten 2012 gab es daher nur noch ein Ausfuhr-Plus von
insgesamt 2,1 Prozent. "Obwohl sich Österreichs Exportwirtschaft
bisher robust zeigt, müssen wir uns für den weiteren Verlauf der
Schuldenkrise gut wappnen. Daher unterstützen wir die Unternehmen
sowohl bei der Finanzierung neuer Wachstumsprojekte als auch bei der
Entwicklung von Innovationen", bekräftigt Mitterlehner.

Internationalisierungs-Offensive unterstützt Schritt ins
Ausland

Um die Exporte zu unterstützen, stellt das Wirtschaftsministerium der
Außenwirtschaft Austria 35 Millionen Euro für die Offensive "go
international" zur Verfügung und unterstützt damit insbesondere
kleine und mittlere Unternehmen, die neue Märkte erschließen wollen.
Gefördert werden Instrumente wie der Besuch wichtiger Branchentreffs,
die Teilnahme an Forschungskooperationen sowie die neuen
Exportschecks speziell für kleine und mittlere Unternehmen. "Wir
helfen den Unternehmen beim ersten Schritt in den Export, bei der
Eroberung von Fernmärkten und der Vermarktung ihrer technologischen
Innovationen", erläutert Mitterlehner.

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