• 03.10.2012, 13:30:58
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Jewish Welcome Service begrüßt leichteren Zugang zur Staatsbürgerschaft

Wien (OTS) - Der Jewish Welcome Service Vienna befürwortet den heute
eingebrachten Antrag, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für
StaatsbürgerschaftsbewerberInnen zu erleichtern, wie Susanne
Trauneck, Generalsekretärin des Jewish Welcome Service feststellt:
"Wichtig für uns ist, dass auch die Nachkommen, der in der NS-Zeit
verfolgten und vertriebenen Menschen die Möglichkeit bekommen, die
österreichische Staatsbürgerschaft ohne größere Hürden zu erlangen.
Vielen, der Nachkommen ist diese Chance sehr wichtig. Wir sehen dass
jedes Jahr, wenn vertriebene Wiener Jüdinnen und Juden, von uns
eingeladen, Wien besuchen und von ihren nahen Verwandten begleitet
werden. Die damals Vertriebenen kommen gerne auf unsere Einladung in
ihre Heimatstadt zurück und bringen voller Stolz ihre Kinder und
Enkelkinder mit. Vielen ist es wichtig wieder Österreichische
Staatsbürger zu werden und oft wollen das auch ihre Kinder, die durch
die Erzählungen ihren Eltern bzw. Großeltern durchaus einen
persönlichen Bezug zu unserer Stadt und zu Österreich haben. Mit der
Erleichterung wird es mehr Antragsteller geben und Wien und
Österreich wird davon profitieren", so Susanne Trauneck.

"Wir wissen auch, dass Leon Zelman, der vor über 30 Jahren den
Jewish Welcome Service, gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister
Gratz und Stadtrat Nittel gegründet hat, wollte, dass sich Wien
wieder als eine weltoffene Stadt präsentiert, die sich zu einer
starke jüdische Gemeinde bekennt", so Trauneck abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

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