- 01.10.2012, 14:48:35
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1. Wiener Freiwilligenmesse - Mikl-Leitner: Sozialsystem lebt von der Freiwilligkeit
Rund 44 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher engagieren sich in etwa 120.000 Vereinen
Utl.: Rund 44 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher
engagieren sich in etwa 120.000 Vereinen=
Wien (OTS) - Am 12. und 13. Oktober 2012 findet im Künstlerhaus Wien
die 1. Wiener Freiwilligenmesse statt. Innenministerin Mag.a Johanna
Mikl-Leitner und Sozialminister Rudolf Hundstorfer betonten bei einer
Pressekonferenz am 1. Oktober 2012 die große Bedeutung des
Freiwilligenengagements in Österreich.
Mehr als 60 Vereine und Organisationen aus den unterschiedlichsten
Bereichen geben bei der 1. Wiener Freiwilligenmesse Einblicke in ihre
Tätigkeiten. Auch das Innenministerium ist bei der Messe vertreten
und steht den Besucherinnen und Besuchern bei Vereinsfragen mit Rat
und Tat zur Seite. "Als Vereinsministerin ist es mir immer wieder
wichtig, dass wir jedem Verein rasche und unbürokratische Hilfe
zukommen lassen. Und wir machen das nicht nur bei der
Freiwilligenmesse, sondern auch in unserer täglichen Arbeit", sagte
Mikl-Leitner und verwies dabei auf die Vereinshotline. Unter der
Telefonnummer 01/531 26-3031 beantworten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Innenministeriums von Montag bis Freitag, 9 bis 15
Uhr alle Fragen rund um das Vereinswesen.
Tag für Tag setzen sich Frauen und Männer ehrenamtlich im
humanitären, sozialen, kulturellen, politischen, sportlichen und im
Umweltbereich in vorbildlicher Wiese ein - Österreich ist dabei
Weltspitze. Rund 44 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher
engagieren sich freiwillig in rund 120.000 Vereinen und leisten 15
Millionen unentgeltliche Arbeitsstunden pro Woche. "Dieses
freiwillige Engagement ist sehr wichtig, denn Freiwilligkeit leistet
einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es
wirkt sinnstiftend, trägt wesentlich zur gesellschaftlichen
Wertschöpfung bei und stärkt den sozialen Frieden. Das heißt: Die
ehrenamtlich tätigen Menschen sind das Rückgrat, der Kitt unserer
Gesellschaft", betonte Mikl-Leitner. "Diesen Menschen geht es darum,
was kann ich für die Gesellschaft tun, ohne zu fragen, was bekomme
ich dafür bezahlt. In einer Welt in der die Egoisten auf dem
Vormarsch sind, sind die vielen Freiwilligen in Österreich ein
Vorbild für unsere Gesellschaft, ein Vorbild für unsere Kinder. Und
dafür sage ich Ihnen ein ganz großes Danke!"
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