• 30.09.2012, 11:28:19
  • /
  • OTS0030 OTW0030

SJ-Moitzi: Keinen Straf-Ethikunterricht verordnen

Religionsunterricht nur mehr als Wahlgegenstand anbieten

Utl.: Religionsunterricht nur mehr als Wahlgegenstand anbieten=

Wien (OTS) - Ein klares Nein kommt vom SJ-Vorsitzendem Wolfgang
Moitzi zum ÖVP-Vorschlag, den Ethikunterricht als Ersatz für den
konfessionellen Religionsunterricht zu verordnen. "Wenn ein
Ethikunterricht eingeführt wird, dann sollte er anstelle des
Religionsunterrichts angeboten werden - und zwar mit eigens
ausgebildeten Lehrkräften. Schwerpunkte sollten soziale Kompetenz,
Philosophie und Klassengemeinschaft sein", erklärt Moitzi. "Mir
scheint, die ÖVP will mit ihrer Idee einfach SchülerInnen, die sich
vom Religionsunterricht abgemeldet haben, eine Art
Straf-Ethikunterricht verordnen. Womöglich wird dieser dann auch noch
von denselben kirchlich bestellten ReligionslehrerInnen geführt", so
Moitzi, der abschließend dafür plädiert, den Religionsunterricht nur
noch als freien Wahlgegenstand anzubieten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SJO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel