• 30.09.2012, 10:00:36
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Mitterlehner: Erfolgreiche Generalsanierung der Klimt-Villa

Eröffnung der Gedenkstätte Gustav Klimt in Wien - Wirtschaftsministerium finanzierte die Sanierung der letzten Wirkungsstätte des Malers Gustav Klimt

Utl.: Eröffnung der Gedenkstätte Gustav Klimt in Wien -
Wirtschaftsministerium finanzierte die Sanierung der letzten
Wirkungsstätte des Malers Gustav Klimt=

Wien (OTS/BMWFJ) - Anlässlich des "Tag des Denkmals" wurde die
generalsanierte Klimt-Villa in Wien-Hietzing am Sonntag der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Wirtschaftsministerium
investierte insgesamt rund zwei Millionen Euro in die umfangreiche
Revitalisierung. "Als einer der bedeutendsten Maler und Vertreter des
Wiener Jugendstils ist Gustav Klimt ein wichtiger Botschafter
österreichischer Kunst und Kultur und damit identitätsstiftend für
unser Land. Deshalb war es uns wichtig, das einzig erhaltene Atelier
des Künstlers anhand historischer Planunterlagen und Fotografien zu
sanieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen", betont
Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner. "Unser
historisches und kulturelles Erbe hat auch für den Tourismus enorme
Bedeutung, weil Kultur ein zentrales Kriterium für die
Urlaubsentscheidung ist. Schon rund 15 Prozent aller
Österreichurlauber sind Kulturtouristen", verweist Mitterlehner auf
den Mehrwert für die Tourismus-Destination Österreich.

Überblick über die Generalsanierung der Klimt-Villa

Im Erdgeschoss wurden die von Klimt von 1911 bis 1918 genutzten
Atelierräume in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt wiederhergestellt
und als Gedenkstätte Gustav Klimt mit einer sich dem Künstler
widmenden Ausstellung der Öffentlichkeit eingerichtet. Das erste
Obergeschoß wurde im Zuge der Sanierung funktional adaptiert, wobei
speziell die dem Garten zugewandten historischen Räume restauriert,
jedoch in ihrem Erscheinungsbild erhalten wurden. Die äußere
Erscheinung der Villa mit einer imposanten Freitreppe in den Garten
ist ebenfalls restauriert worden. Das 1957 durch ein Walmdach
ersetzte Flachdach wurde mit umlaufender Balustrade in seiner
ursprünglichen Form wiederhergestellt.

Bauherr, Architekt und Betreiber der Gedenkstätte Gustav Klimt

Als Bauherr fungierte die zum Wirtschaftsministerium ressortierende
Burghauptmannschaft Österreich. Architekt für die Sanierung und
Gestaltung der Gedenkstätte Gustav Klimt war Professor Eduard
Neversal. Betreiber der Gedenkstätte ist der gemeinnützige Verein
Kuratorium für künstlerische und heilende Pädagogik, der von der
geschäftsführenden Präsidentin, Elisabeth Rössel-Majdan repräsentiert
wird. Das Kuratorium ist seit über 30 Jahren Anrainer und betreibt in
unmittelbarer Nähe der Klimt-Villa Schulen, Kindergarten, Hort,
Behindertenzentrum und Akademie für Erwachsenenbildung.

Am heutigen Eröffnungstag kann die Klimt-Gedenkstätte in der Wiener
Feldmühlgasse 11 im Rahmen von Führungen mit Fachleuten des
Bundesdenkmalamts und der Burghauptmannschaft bei freiem Eintritt
besichtigt werden. Die regulären Öffnungszeiten sind Donnerstag bis
Samstag von 10 bis 18 Uhr.

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