• 29.09.2012, 11:07:01
  • /
  • OTS0027 OTW0027

ÖAAB-Obfrau BM Mikl-Leitner: Kilometerabhängige Pendlerhilfe überfällig

ÖAAB beschließt bundesweiten Schulterschluss für den Pendler-Euro - Ungerechtigkeiten der jetzigen Pendlerpauschale hätten damit ein für alle Mal ein Ende

Utl.: ÖAAB beschließt bundesweiten Schulterschluss für den
Pendler-Euro - Ungerechtigkeiten der jetzigen Pendlerpauschale
hätten damit ein für alle Mal ein Ende=

Wien (OTS) - "Wir treten für eine rasche Umsetzung einer neuen
kilometergenauen Pendlerförderung ein. Die finanzielle
Ungerechtigkeiten der jetzigen Pendlerpauschale hätten damit ein für
alle Mal ein Ende. Wer das Auto verwenden muss, um zum Arbeitsplatz
zu gelangen, soll künftig mindestens 500 und höchstens 2.600 Euro im
Jahr erhalten; Öffi-Benutzer sollen zwischen 600 und 1.400 Euro
bekommen", so ÖAAB-Obfrau BM Johanna Mikl-Leitner im Rahmen der
Bundesvorstandsklausur, wo sich Vertreter aus allen neun
Bundesländern für das neue Modell des Pendler-Euro ausgesprochen
haben.

"Unzählige Pendlerinnen und Pendler müssen täglich entweder in einen
anderen Bezirk oder in ein anderes Bundesland zur Arbeit fahren.
Pendeln bedeutet dabei nicht nur viel Zeit auf der Strecke liegen zu
lassen, sondern stellt in erster Linie auch eine große finanzielle
Belastung dar. Allerdings ist das derzeitige System der
Pendlerpauschale - wie das Wort 'Pauschale' schon sagt - ungerecht,
da in Pauschalschritten nach 20, 40 bzw. 60 Kilometerstufen
ausbezahlt wird. Die derzeitige starre Regelung entspricht nicht mehr
der modernen und mobilen Arbeitswelt von heute, sodass eine
Modernisierung längst überfällig ist. Im Sinne der Fairness gilt es
daher künftig die tatsächlich zurückgelegte Wegstrecke zwischen
Wohnung und Arbeitsplatz als Grundlage für die Berechnung der
Pendlerhilfe heranzuziehen", so Mikl-Leitner.

ÖAAB-Generalsekretär NR August Wöginger ergänzend: "In Zeiten stetig
steigender Treibstoffkosten macht es sehr wohl einen finanziellen
Unterschied, ob man beispielsweise 20 oder doch 39 Kilometer zur
Arbeit fährt. Nach der derzeitigen Pendlerpauschale bekommen ein
Pendler und eine Pendlerin aber die gleiche Unterstützung ausgezahlt,
was zu großen Ungerechtigkeiten im System führt. Deshalb sind wir für
eine rasche Umsetzung des Pendler-Euros, der eine kilometerabhängige
Pendlerförderung darstellt. Mit dem heutigen Beschluss gibt es einen
bundesweiten Schulterschluss für eine neue Pendlerhilfe."

Die größten Vorteile des Pendler-Euro:
1. Einfachheit und Klarheit: 1 Euro für jeden Kilometer Arbeitsweg
mal 40 als Fixbetrag
2. Das bedeutet kilometergenaue Abrechnung, derzeit entscheidet
oftmals ein Kilometer über mehrere hundert Euro im Jahr.
3. Mehr Gerechtigkeit für Teilzeitkräfte, alle jene die Lohnsteuer
zahlen bekommen einen aliquoten Anteil, bei drei Arbeitstagen zum
Beispiel drei Fünftel, all jene die keine Lohnsteuer zahlen, sollen
den untersten Sockelbetrag erhalten. Wer monatlich weniger als 11-mal
zur Arbeit pendelt fällt derzeit völlig durch den Rost.
4. Direktförderung statt Lohnsteuerfreibetrag.
5. Gerechtigkeit für alle Einkommen, derzeit bekommen jene, die mehr
verdienen mehr Pauschale, obwohl die Spritpreise und Tarife für alle
gleich hoch sind.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AAB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel