- 28.09.2012, 11:46:45
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"Vermissten-Hotline": BZÖ-Bucher: "Mitterlehner brauchte Jahre für Einführung"
"Streit ging über Einrichtungsgebühr für Hotline von lediglich 12.250 Euro"
Utl.: "Streit ging über Einrichtungsgebühr für Hotline von lediglich
12.250 Euro"=
Wien (OTS) - "Mehr als fünf Jahre nach der EU-Kommissionsentscheidung
hat es nun Familienminister Mitterlehner doch noch geschafft, eine
Telefonhotline für vermisste Kinder einzurichten. Das ist ein
Armutszeugnis für diese Bundesregierung, denn bis heute wurde eine
solche Hotline immer mit dem Argument "es gäbe budgetärer Engpässe"
von SPÖ und ÖVP verhindert. Das BZÖ hat seit Jahren auf diesen
unglaublichen Umstand aufmerksam gemacht und Anträge im Parlament
eingebracht, die aber immer von SPÖ und ÖVP abgelehnt wurden",
kritisierte heute BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef Bucher.
"Andere EU-Mitgliedstaaten haben das Brüsseler Begehren schon längst
umgesetzt. In Österreich wurde jahrelang der Ball aber zwischen
Familien-, Innen- und Verkehrsministerium hin und her geschoben.
Dabei ging es um eine Einrichtungsgebühr für diese Hotline von
lediglich 12.250 Euro - das ist genau jene Summe, die
Finanzministerin Fekter alle fünf Minuten nach Griechenland
überweist", sagte Bucher.
"Wenn diese Hotline Mitterlehner schon früher eingerichtet hätte,
wären von den derzeit 780 vermissten Personen (davon 302
Minderjährige) möglicherweise einige davon schon längst gefunden",
meinte Bucher.
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