- 28.09.2012, 11:22:45
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Mitterlehner lädt Unternehmen und Ökonomen zu Konjunkturgespräch
Österreichs Unternehmen erwirtschaften Wachstumsvorsprung, aber Schuldenkrise dämpft Realwirtschaft - Konjunkturgespräch mit Leitbetrieben, KMU und Ökonomen im Wirtschaftsministerium
Utl.: Österreichs Unternehmen erwirtschaften Wachstumsvorsprung,
aber Schuldenkrise dämpft Realwirtschaft - Konjunkturgespräch
mit Leitbetrieben, KMU und Ökonomen im Wirtschaftsministerium=
Wien (OTS/BMWFJ) - "Wir wachsen heuer und 2013 deutlich stärker als
die Eurozone. Allerdings schlägt das durch die Schuldenkrise
ungünstige Konjunkturklima zunehmend auf die Realwirtschaft durch.
Daher werden die nächsten Monate für die Unternehmen nicht einfach
werden", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner angesichts
der am Freitag veröffentlichten Konjunkturprognosen von Wifo und IHS.
"Trotzdem besteht weiter Grund für Optimismus, weil wir aus der Krise
der Jahre 2008 und 2009 die richtigen Schlüsse gezogen haben. Unsere
Wirtschaft ist heute insgesamt stärker, innovativer und breiter
aufgestellt", so Mitterlehner.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen hat Mitterlehner
für Donnerstag, den 4. Oktober, zu einem Konjunkturgespräch ins
Wirtschaftsministerium eingeladen. Mit dabei sind Vertreter der
Leitbetriebe und von Klein- und Mittelbetrieben aus zahlreichen
Branchen - von der Metall- und Fahrzeugindustrie über Handel,
Dienstleistungen und Energie bis hin zum Tourismus. Dazu kommen
führende Ökonomen wie IHS-Chef Christian Keuschnigg. "Uns geht es vor
allem um eine Einschätzung zur derzeitigen Auftrags-, Investitions-
und Arbeitsmarktlage sowie um die Aussichten für das vierte Quartal
2012 und das Jahr 2013", so Mitterlehner.
Gegenüber Juni belässt das Wifo die BIP-Prognose für 2012 bei einem
Plus von 0,6 Prozent, während das IHS ein Wachstum von 0,8 Prozent
erwartet. Nächstes Jahr gewinnt die Wirtschaft wieder an Fahrt: Für
2013 prognostiziert das Wifo ein Plus von 1,0 Prozent und das IHS von
1,3 Prozent. Sowohl heuer als auch nächstes Jahr wächst Österreich
deutlich stärker als die Eurozone, deren BIP laut Wifo heuer um 0,4
Prozent schrumpfen und 2013 um 0,4 Prozent steigen soll.
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