- 25.09.2012, 09:29:59
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Darf's ein bisserl weniger sein?
Weltvegetariertag am 1. Oktober - Ernährungstrend Teilzeitvegetarier
Utl.: Weltvegetariertag am 1. Oktober - Ernährungstrend
Teilzeitvegetarier=
Wien (OTS) - Gesunde Ernährung mit wenig Fleisch liegt im Trend.
Flexitarier, Pescaner und Frutarier sind klingende Namen für solche
Ernährungsweisen - oder ganz einfach: Teilzeitvegetarier. "die
umweltberatung" zeigt, dass es sich mit weniger Fleisch auch gut
leben lässt und bietet viele vegetarische Rezepte auf
www.umweltberatung.at/rezepte.
Laut österreichischem Ernährungsbericht isst jede und jeder in
Österreich pro Jahr durchschnittlich 66 Kilogramm Fleisch - das ist
gut doppelt so viel wie ErnährungsexpertInnen empfehlen. Hoher
Fleischkonsum steht in Zusammenhang mit Übergewicht und vielen
ernährungsbedingten Erkrankungen wie Herzkreislauferkrankungen, Gicht
und Krebs.
Ohne Fleisch geht's auch
Das zeigen in Österreich 3 % der Bevölkerung - sie leben
vegetarisch. "Es muss für Gesundheit und Umwelt nicht ganz so streng
sein. Schon Teilzeitvegetarier, so genannte Flexitarier, leben
gesünder und ökologischer. Sie genießen nur an wenigen Tagen der
Woche Fleisch und Wurst in Maßen", erklärt Ernährungswissenschafterin
Mag. Gabriele Wittner.
Fleischlos abseits der Beilagen
Wer in alten Rezepten schmökert, findet in der österreichischen
Hausmannskost vegetarische Schmankerl wie Krautfleckerl und
Bohnenstrudel. Die asiatische und indische Küche bieten viele
vegetarische Hauptspeisen, und Pasta-Rezepte lassen sich ebenfalls
hervorragend fleischlos zubereiten. Wer Fleischrezepte vegetarisch
kochen will, kann heimische Soja- oder Weizenprodukte als Ersatz für
Faschiertes oder Geschnetzeltes verwenden. Die Zubereitung von
Sojaprodukten ist einfach. Soja hat einen feinen Geschmack - anders
als Fleisch, aber auch köstlich. Und wenn Fleisch hin und wieder am
Teller landet, dann am besten in biologischer Qualität aus
Österreich!
Unser Appetit auf Fleisch verursacht Hunger
Die Auswirkungen unseres Heißhungers auf Fleisch wirken sich
bedrohlich auf die Welternährungssituation aus. Denn unglaubliche 70
% der weltweiten landwirtschaftlichen Fläche werden heute für die
Viehproduktion und den Futtermittelanbau verwendet. Dabei hungert
eine Milliarde Menschen. Auf Flächen für den Anbau von Tierfutter wie
Getreide, Mais und Soja könnten um ein Vielfaches effizienter
nahrhafte Pflanzen für die menschliche Ernährung angebaut werden.
Informationen
Vegetarische und vegane, saisonale Rezepte:
www.umweltberatung.at/rezepte
Infoblatt "Klimaschutz mit gesunder Ernährung": kostenloser
Download auf www.umweltberatung.at, Zusendung um Euro 1,50 plus Euro
1,85 Versandkosten. Bestellung und persönliche Beratung bei "die
umweltberatung", Tel. 01 803 32 32.
"die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der Wiener
Volkshochschulen GmbH, basisfinanziert von der Wiener
Umweltschutzabteilung - MA 22.
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