• 21.09.2012, 15:13:26
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"Hohes Haus" am 23. September: Korruptions-Untersuchungsausschuss, Schulstreit und Energiesparlampen

Gast im Studio: Ausschussvorsitzender Walter Rosenkranz

Utl.: Gast im Studio: Ausschussvorsitzender Walter Rosenkranz=

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert im ORF-Parlamentsmagazin
"Hohes Haus" am Sonntag, dem 23. September 2012, um 12.00 Uhr in ORF
2 folgende Beiträge:

Ausschussware

"Politische Erpressung", "erbärmliches Schauspiel", "Tiefpunkt des
Parlamentarismus" - mit solchen und ähnlichen Kommentaren wurde in
den Zeitungen diese Woche das Gezerre um den
Korruptions-Untersuchungsausschuss bedacht. Der Ausschuss geht nun
also weiter, wenn auch in einer abgespeckten und verkürzten Version.
Am Montag hat die Ausschussobfrau Gabriela Moser (am Sonntag auch im
Ö3-"Frühstück bei mir") von den Grünen den Wunsch der vier anderen
Parteien erfüllt und ist zurückgetreten. Dennoch haben die Parteien
der Regierungskoalition in der Plenarsitzung des Nationalrats am
Mittwoch einen Fristsetzungsantrag eingebracht, der dem Ausschuss nur
noch zwei Tage Lebenszeit gegeben hätte. In hektischen Verhandlungen
gelang es FPÖ, Grünen und BZÖ zunächst die ÖVP und schließlich auch
die SPÖ davon zu überzeugen, dass der Ausschuss die ausstehenden drei
Themenkomplexe in acht Sitzungstagen abarbeiten soll. Bundeskanzler
Werner Faymann wird aber nicht geladen, das verhinderten SPÖ und ÖVP.
Claus Bruckmann berichtet.
Zu Gast im Studio ist der neue Ausschussvorsitzende Walter
Rosenkranz.

Schulstreit

Der seit Jahren oft sehr ideologisch geführte Streit um die
Gesamtschule hat eine neue Facette bekommen: Der Tiroler
Landeshauptmann Günther Platter will in seinem Land eine Modellregion
für die Gesamtschule der Zehn- bis 14-Jährigen schaffen. Die
Bundes-ÖVP ist davon mäßig begeistert. Die Bildungsministerin
hingegen freut der Tiroler Vorstoß, ist er doch ein Schritt in
Richtung Gesamtschule. So wie neuerdings Platter blickt
Bildungsministerin Claudia Schmied schon länger über den Brenner nach
Südtirol, denn die Südtiroler haben schon vor Jahrzehnten die
Gesamtschule eingeführt. Doch wie entscheidend ist die
Organisationsform Gesamtschule für den Bildungserfolg? Dagmar
Wohlfahrt ist der Frage nachgegangen, ob eine Gesamtschule
tatsächlich die Bildungschancen erhöhen könnte.

Modellregion

Südtirol als Modellregion für ein erfolgreiches Schulwesen, so sieht
es Österreichs Bildungsministerin Claudia Schmied - und so sehen es
auch die meisten internationalen Vergleichsstudien. "Hohes Haus" hat
sich angesehen, was den Erfolg der Südtiroler Schulen ausmacht, wie
die Schüler unterrichtet werden und wie es um die Schulverwaltung in
Italiens nördlichster Provinz steht. Eine Reportage von Ute
Niederfriniger aus dem ORF-Büro in Bozen.

Lichtspiele

Seit Anfang September sind die klassischen Glühbirnen endgültig
Geschichte. Sie werden in der EU nicht mehr erzeugt und dürfen auch
nicht mehr eingeführt werden. Die gängige Alternative sind
Energiesparlampen. Doch die sind mittlerweile selbst höchst
umstritten, denn sie enthalten das hochgiftige Schwermetall
Quecksilber. Die Energiesparlampen müssen deshalb auch als Sondermüll
entsorgt werden. Doch Konsumentenschützer haben Zweifel, ob das auch
immer so korrekt passiert. Bettina Tasser beleuchtet die Lampenfrage.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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