• 21.09.2012, 15:11:38
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Erstmals "panorthodoxes Jugendtreffen" in Wien

Am 29. September kommen hunderte Jugendliche aus den verschiedenen orthodoxen Kirchen auf dem Campus der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule zusammen.

Utl.: Am 29. September kommen hunderte Jugendliche aus den
verschiedenen orthodoxen Kirchen auf dem Campus der
Kirchlichen Pädagogischen Hochschule zusammen.=

Wien (OTS) - 21.09.12 (PEW/poi) Zum ersten Mal findet in Wien ein
"panorthodoxes Jugendtreffen" statt: Hunderte junge Menschen zwischen
15 und 33 - griechisch-, antiochenisch-, russisch-, serbisch-,
rumänisch-, bulgarisch-, georgisch-orthodoxen Glaubens - werden am
Samstag, 29. September, ab 9 Uhr auf dem Campus der Kirchlichen
Pädagogischen Hochschule (KPH) in der Mayerweckstraße 1 in
Wien-Floridsdorf erwartet. Die orthodoxe Bischofskonferenz unter dem
Vorsitz von Metropolit Arsenios (Kardamakis) hatte im März den
Beschluss zur Abhaltung des "1. Panorthodoxen Jugendtreffens"
gefasst. Das Motto des Jugendtreffens ist dem Lukasevangelium
(Kapitel 7, Vers 14) entnommen: "Ich sage dir, steh auf!" Als
Koordinator des Jugendtreffens zeichnet der Wiener
rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar (und Vorsitzende des Ökumenischen
Rates der Kirchen in Österreich) Nicolae Dura. Die Veranstaltung soll
einerseits das Zusammengehörigkeitsgefühl der Angehörigen der
einzelnen orthodoxen Kirchen in Österreich stärken, gleichzeitig aber
auch ein Zeichen der Verbundenheit der orthodoxen Christen mit
Österreich sein, unabhängig davon, ob es sich um ihre erste oder
zweite Heimat handelt. Beim Jugendtreffen soll öffentlich sichtbar
werden, wie sehr das orthodoxe Christentum zu Österreich gehört; mit
rund 500.000 Gläubigen stellen die orthodoxen Kirchen (einschließlich
der orientalisch-orthodoxen Kirchen) die zweitgrößte
Glaubensgemeinschaft im Land.

Erster Höhepunkt des Jugendtreffens ist um 9.30 Uhr die Göttliche
Liturgie mit dem orthodoxen Metropoliten von Austria, Erzbischof
Arsenios (Kardamakis). Um 11.30 Uhr gibt es ein fröhliches
Mittagessen mit charakteristischen Speisen aus den verschiedenen
Traditionen. Ab 13 Uhr beginnen die Workshops. Zwei Workshops haben
kreativ-künstlerischen Charakter: "Ikonenmalerei mit erläuternden
Beispielen" und "Beseelte Klänge. Orthodoxer Kirchengesang". Die
anderen acht Workshops behandeln Fragen, die den jungen orthodoxen
Christen auf der Seele brennen: Von ihrem Verhältnis zur Liturgie
über die Frage "Ist Christsein noch zeitgemäß" und die
Auseinandersetzung um "Beichte oder Psychotherapie?" bis zur
existenziellen Fragestellung "Wozu heiraten? Liebe, Partnerschaft und
Ehe". Mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen beschäftigen sich
die Workshops "Die Welt ist in der Krise. Wo stehe ich", "Fremd sein
- zu Hause sein" und Österreich - ein schützenswertes Land".

Im Workshop "Orthodoxie und Ökumene" geht es um eine Frage, die
viele junge orthodoxe Christen hautnah betrifft, weil viele ihrer
Freunde, nicht wenige Verwandte und nicht selten auch die
Lebenspartnerin, der Lebenspartner anderen christlichen Kirchen
angehören. Im Alltag merken diese jungen Christen oft, wie
schmerzlich die Trennung der Kirchen ist. Im Gespräch wird es daher
um die Punkte gehen, die diesen Alltag betreffen: Wie ist das zB mit
der Taufe, der Eheschließung, der Kommunion in den christlichen
Kirchen, Wie feiern Christen die großen Feste wie Weihnachten und
Ostern, was ist gemeinsam, was ist unterschiedlich. Beten, zuhören,
diskutieren, singen, einander kennenlernen, vor allem die Freude am
Glauben und an der Kirche sollen das Jugendtreffen prägen. (ende)

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