- 19.09.2012, 10:18:42
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Klikovits: Wir fühlen uns Österreich verpflichtet
ÖVP-Wehrsprecher für Beibehaltung des bewährten Mischsystems aus Wehrpflicht und Zivildienst
Utl.: ÖVP-Wehrsprecher für Beibehaltung des bewährten Mischsystems
aus Wehrpflicht und Zivildienst=
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wir wollen ein reformiertes Bundesheer aus dem
Volk für das Volk. Wir wollen Sicherheit für Österreich und stehen
daher weiter zu Wehrpflicht, Zivildienst und Katastrophenschutz. Das
erklärte ÖVP-Wehrsprecher Abg. Oswald Klikovits heute, Mittwoch, in
der aktuellen Stunde im Nationalrat und stellte sich damit klar gegen
die Vorstellungen der SPÖ.
"Traurig" mache es ihn, wie die SPÖ - so wie die Vorredner Cap und
Darabos - die heutigen Soldaten sehe, fuhr Klikovits fort. "Wir haben
ein motiviertes Bundesheer und wir haben nach wie vor motivierte
Grundwehrdiener und Zivildiener, die gute und wichtige Arbeit leisten
und die Österreich braucht."
"Daher müssen wir jetzt die Österreicherinnen und Österreich davon
überzeugen, bei diesem bewährten Mischsystem zu bleiben und sich bei
der Volksbefragung am 20. Jänner 2013 für das Bundesheer und den
Zivildienst zu entscheiden", betonte Klikovits und erinnerte
beispielhaft an die Bewältigung des katastrophalen Hochwassers vor
zehn Jahren in Niederösterreich, "bei dem gut ausgebildete Rekruten
und Zivildiener wesentlich mitgeholfen haben."
"Der Zivildienst ist ein wesentlicher Wehrersatzdienst. Durch die
Zivildiener können bedürftige Menschen in Altenheimen gepflegt
werden, durch die Zivildiener funktionieren das Rote Kreuz und viele
andere Freiwilligenorganisationen. Das Ehrenamt ist ein wichtiger und
funktionierender österreichischer Weg, den wir aufrechterhalten
müssen und durch den Zivildienst auch aufrechterhalten können",
unterstrich Klikovits.
"Dass ein Profiheer nicht mehr kosten würde als das jetzige System,
ist lediglich ein Wunschdenken des Verteidigungsministers. Die
Realität sähe anders aus: mindestens das Doppelte würde es kosten",
führte der ÖVP-Wehrsprecher auch finanzielle Argumente ins Treffen.
"Das ist zu teuer. Das wollen wir nicht. Wir wollen bei unserem
bewährten Mischsystem bleiben, das Bundesheer beibehalten und
reformieren."
Dass dieses Mischsystem funktioniere und das Bundesheer alle In- und
Auslandseinsätze hervorragend bewältige, habe Minister Darabos vor
einigen Monaten selbst noch gesagt. "Aber offensichtlich fühlt sich
Darabos nun dem Wiener Bürgermeister mehr verpflichtet und hat seine
Meinung entsprechend geändert. Wir von der Österreichischen
Volkspartei fühlen uns Österreich verpflichtet", betonte Klikovits
abschließend.
(Schluss)
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