- 18.09.2012, 17:35:22
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Staatspräsident der Republik Bulgarien trug sich ins Goldene Buch der Stadt Wien ein
Wien (OTS) - Der Staatspräsident der Republik Bulgarien, Rosen
Plevneliev, trug sich am Dienstag in das Goldene Buch der Stadt Wien
ein. Bürgermeister Michael Häupl erklärte, dass die Donau,
gewissermaßen die Verbindung zwischen Bulgarien und Österreich, als
Lebensnerv Mitteleuropas zu bezeichnen sei. Vor 12 Jahren sei die
"ARGE Donauländer" gegründet worden, um die Städte und Regionen an
der Donau einander näher zu bringen, als Projekt des friedlichen
Miteinanders. Häupl verwies darauf, dass Wien aufgrund seiner
geographischen Lage, seiner Geschichte und Kultur schon seit langen
Zeiten eine Mittlerfunktion zu den Ländern des Ostens in Europa
innehabe. Bereits seit 11 Jahren gebe es ein Verbindungsbüro der
Stadt Wien in Sofia zur Förderung der guten Kontakte, die sich z.B.
bei den "Wien-Tagen" in Sofia manifestierten. Das Goldene Buch der
Stadt Wien sei ein sichtbares Zeichen der Dialogbereitschaft, schloss
Häupl.
Staatspräsident Plevneliev, der seine Ansprache in bestem Deutsch
hielt, dankte Häupl für die Gastfreundschaft und würdigte Wien als
Stadt der Kultur und florierenden Wirtschaft. Er sei dankbar und
optimistisch für eine gute Zusammenarbeit der beiden Städte Wien und
Sofia in den verschiedensten Bereichen. Ebenso wie Häupl verwies er
auf die große Bedeutung der Strategien für den gemeinsamen Donauraum.
Er würde gerne in Bulgarien eine Ausstellung initiieren, um den
Bürgerinnen und Bürgern von Österreich und Bulgarien das kulturelle
Erbe des jeweils anderen Landes zu vermitteln. Er freue sich über
eine künftige Kooperation der Städte Wien und Sofia, da Sofia von
Wien, der lebenswertesten Stadt der Welt, noch sehr viel lernen
könne.
Pressebild: www.wien.gv.at/gallery2/rk/run.php?g2_itemId=18941
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