- 18.09.2012, 13:57:35
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Ridi Steibl befürwortet Pläne zur Ausweitung der Jahresnetzkarte
ÖVP-Familiensprecherin: Neue Jahresnetzkarte für Schüler der Ostregion entlastet unsere Familien finanziell
Utl.: ÖVP-Familiensprecherin: Neue Jahresnetzkarte für Schüler der
Ostregion entlastet unsere Familien finanziell=
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Das neue Öffi-Ticket ist nicht nur eine enorm
große finanzielle Entlastung für unsere Familien und die Verwaltung,
auch organisatorisch bringt die neue Jahresnetzkarte für alle Schüler
und Lehrlinge aus Niederösterreich, Wien und dem Burgenland seit
September große Vorteile, brauchen sie doch nicht mehr für
Schulausflüge, Exkursionen oder den Besuch bei Freunden extra
Fahrscheine zu kaufen. 270.000 verkaufte Tickets belegen den großen
Erfolg; Familienminister Reinhold Mitterlehner hat damit einen
wichtigen Schritt gesetzt. Das sagte heute, Dienstag,
ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl.
Alle Strecken des Verkehrsverbundes Ostregion sind damit zu jeder
Zeit benützbar, führte Steibl aus. Die Finanzierung wird von dem im
Familienministerium angesiedelten Familienlastenausgleichsfonds
(FLAF) unterstützt, der jährlich rund 400 Millionen Euro in die
Schüler- und Lehrlingsfreifahrt investiert. Der Ministerrat hat heute
dazu eine Novelle des Familienlastenausgleichsgesetzes beschlossen,
auf deren Basis künftig alle Verkehrsverbünde eine günstige und auf
allen Strecken nutzbare Jahresnetzkarte für Schüler und Lehrlinge
anbieten können.
"Mit dem neuen Ticket reagiert die Politik auch auf die geänderten
Familiensituationen. Kinder und Jugendliche haben oft nicht mehr nur
einen Schulweg, sondern pendeln zwischen Vater, Mutter und
Großeltern", erläuterte Steibl. Das neue Top-Jugend-Ticket berechtigt
die Schüler und Lehrlinge der Ostregion - und somit 40 Prozent aller
österreichischen Schüler und Lehrlinge - seit September für nur 60
Euro pro Jahr alle öffentlichen Verkehrsmittel ohne Aufzahlung für
einzelne Strecken zu benützen. Auch an den Wochenenden und in den
Ferien und unabhängig von der Länge des Weges zwischen Wohn- und
Ausbildungsort sowie Häufigkeit der Fahrten. Das bisherige
Jugend-Ticket mit dem Selbstbehalt von 19,60 Euro für ein Schuljahr,
das aber nur für die Fahrt zwischen Wohnung und Schule oder
Ausbildungsstelle verwendet werden kann, bleibt bestehen.
Das Modell soll möglichst bald auf ganz Österreich ausgeweitet
werden, hofft die ÖVP-Familiensprecherin auf positive Gespräche des
Ministers mit den Vertretern der anderen Bundesländer.
(Schluss)
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