• 13.09.2012, 10:07:45
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SP-Bayr: Kein Platz für Antisemitismus!

Mehrere hundert Menschen bei Flashmob, auch SK Rapid unterstützt Protestaktion

Utl.: Mehrere hundert Menschen bei Flashmob, auch SK Rapid
unterstützt Protestaktion=

Wien (OTS/SPW) - Mehrere hundert Menschen setzten gestern in einer
von der Plattform jetztzeichensetzen.at initiierten Protest-Aktion
ein klares Zeichen gegen Antisemitismus. Mit über 300 Straßentafeln
erklärten sie den Wiener Schwedenplatz stellvertretend für ganz
Österreich zu einem Ort, an dem KEIN Platz für Antisemitismus
ist.****

Dass dabei die Wahl auf den Schwedenplatz fiel ist kein Zufall - es
handelt sich dabei um jenen Ort, an dem jüngst ein Rabbiner Opfer
antisemitischer Beschimpfungen durch einen Fußball-Fan wurde.
Anwesende Polizeibeamte schritten trotz Aufforderung des Rabbiners
nicht ein.

An dem Flashmob nahmen neben vielen engagierten Wienerinnen und
Wienern auch der israelische Botschafter Aviv Aharon SHIR-ON, sowie
zahlreiche PolitikerInnen von der SPÖ und den Grünen teil. Ein
Zeichen setzten u.a. Nationalrätin Petra Bayr, SPÖ-Wien
Landesparteisekretär Christian Deutsch, die Wiener
Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger und Kulturstadtrat Andreas
Mailath-Pokorny.

"Antisemitismus ist Ausdruck einer zutiefst menschenverachtenden
Ideologie, die versucht auf dem Rücken einer Bevölkerungsgruppe
Politik zu machen, ohne deren Würde und Menschenrechte zu wahren und
sich damit außerhalb jedes gesellschaftlichen Konsenses stellt. Wer
glaubt, heute damit noch Politik machen zu müssen, dem steht das
Wasser wohl bis zum Hals", betont Nationalrätin Petra Bayr im
Hinblick auf die augenscheinlich antisemitische Karikatur, die
FPÖ-Chef Strache kürzlich auf Facebook veröffentlichte.

"Ich bin froh, dass sich bei Gelegenheiten wie dem gestrigen Flashmob
so viele Menschen öffentlich gegen Antisemitismus bekennen und damit
ein Zeichen setzen, dass sie eine solche rassistische und
menschenfeindliche Haltung nicht hinnehmen!", so Bayr.

Neben der Israelitischen Kultusgemeinde unterstützt auch der SK Rapid
die Aktion: "Der SK Rapid lehnt politischen Extremismus, vor allem
und natürlich auch Antisemitismus in aller Klarheit ab. Ausgrenzung
und denunzierende Aussagen gegenüber unseren Mitmenschen haben weder
im Fußballumfeld, noch im Alltag etwas zu suchen", bekräftigt der
Kapitän der Mannschaft, Steffen Hofmann.

Fotos von dem gestrigen Flashmob finden Sie auf Flickr:
http://www.flickr.com/photos/spoewien/sets/72157631525116267/
(Schluss) lk

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