• 11.09.2012, 11:36:03
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FP-Gudenus: Häupl belügt Missbrauchsopfer

Heimskandal-Serie im Roten Wien ist nun um einen SPÖ-Skandal reicher

Utl.: Heimskandal-Serie im Roten Wien ist nun um einen SPÖ-Skandal
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Wien (OTS/fpd) - 15 ehemalige Heimkinder sind in den 50er und 60er
Jahren an der Wiener Klinik Hoff nach eigenen Aussagen gezielt mit
Malaria infiziert worden. Bürgermeister Häupl versprach nicht zuletzt
auf Grund von medialem und politischem Druck, rasch und
unbürokratisch eine Expertenkommission mit dem Auftrag einzusetzen,
den Hintergrund dieser medizinischen Tests an Heimkindern
aufzuklären.

Die Opfer sind bisher in keiner Weise von dieser Kommission
eingebunden oder befragt worden. Ein Sprecher der Kommission erklärt
dies damit, dass es die versprochene Kommission eigentlich noch gar
nicht gibt, weil Bürgermeister Häupl kein Geld dafür ausgeben möchte.
"Die Wahrheit ist: Häupl will keine Aufklärung dieses ganzen
grausamen, roten Missbrauchssumpfs. Kinder für Arbeit, Kinder für
sexuelle Befriedigung, Kinder für medizinische Versuche. Kinder, die
in der Obsorge der Stadt Wien standen. Das sind Kinder, für die wir
auch Jahrzehnte später Verantwortung übernehmen müssen, auch wenn das
bei manchen im Rathaus Erinnerungen weckt, die man längst verdrängt
hat", so Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann
Mag. Johann Gudenus.

Gudenus zeigt sich fassungslos über diese erneute, offenkundig
boshafte Dreistigkeit der Wiener SPÖ: "Bei all unseren Bemühungen
rund um die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in den Heimen der
Stadt Wien musste ich mir den Vorwurf des Wechselns von politischem
Kleingeld gefallen lassen. Die SPÖ hat gerade in ihren ersten
Reaktionen auf die Heimskandale ihre Panik, ihr schlechtes Gewissen,
aber auch ihre ganze politische Widerwärtigkeit durchblitzen lassen.
Nicht nur selbst wegschauen, sondern auch diejenigen, die sich das
nicht gefallen lassen, als Wichtigtuer hinstellen. Das ist ein
politischer Ungeist, den ich in Österreich keinen Fußbreit zulassen
werde."

Tatsächlich habe die Wiener FPÖ ihre Arbeit für die Rechte der
Missbrauchsopfer in zahlreichen Fällen im Hintergrund und ohne
jegliche mediale Begleitung fortgesetzt, insbesondere um den Opfern
oder der Wahrheitsfindung nicht zu schaden. Gudenus: "Nun aber müssen
wir erfahren, dass wieder einmal seitens der verantwortlichen SPÖ
nichts geschieht, wenn man sie nicht täglich öffentlich daran
erinnert. Das ist kein politisches Kleingeld, das ist politische
Verantwortung, aber die kennt Häupl nicht."

"Es ist unsere Pflicht, die rote Allmacht im Rathaus zu brechen, um
in Zukunft die Kinder in städtischer Obhut vor Missbrauch jeglicher
Art zu beschützen", zeigt sich Gudenus kämpferisch, "überall, wo es
über so lange Zeit keine echte Kontrolle von absoluter Macht gibt,
passieren die grausamsten Verbrechen. Das Rote Wien ist ein trauriges
Beispiel für Macht um jeden Preis, Sittenverfall und systematisches
Verbrechen. Wir werden das weiter schonungslos aufdecken und
beenden." (Schluss)

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