- 09.09.2012, 15:43:05
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Jungbauern feierten Erntedankfest am Wiener Heldenplatz
Deutliche Absage an Kürzung bei Agrargeldern - Festumzug von 30 Erntewägen
Utl.: Deutliche Absage an Kürzung bei Agrargeldern - Festumzug von
30 Erntewägen=
Wien, 9. September 2012 (OTS) Bei sommerlichen Temperaturen
feierte der Bauernbund gestern, Samstag, und heute, Sonntag, am
Wiener Heldenplatz das 12. Erntedankfest. Rund 300.000 Besucher
entwickelten an diesem Wochenende so richtig Lust aufs Land. Mit
einer feierlichen Segnung durch Dompfarrer Toni Faber und dem
anschließenden Umzug von 30 aufwändig geschmückten Erntewägen ist
der traditionelle Höhepunkt des zweitägigen Festes erreicht. "Bei
diesem Erntedankfest kann man die Vielfalt der Landwirtschaft
hautnah erleben und die Qualität unserer heimischen Lebensmittel
aus nächster Nähe nachvollziehen", so Jungbauernobmann Stefan Kast
in seiner Begrüßungsrede zum feierlichen Höhepunkt des
Erntedankfestes. Erntedank sei vor allem die Zeit für Dankbarkeit
gegenüber all den Bäuerinnen und Bauern, die uns tagein, tagaus den
Tisch decken, freute Franz Windisch, Präsident der LK Wien, über
eine tolle Leistungsschau. ****
Partnerschaft mit Konsumenten, die dem heimischen Produkt treu sind
Die Festredner, allen voran Vizekanzler Michael Spindelegger,
sowie Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, Stadtrat Manfred
Juraczka und Bauernbund-Präsident Jakob Auer riefen ebenfalls zur
Solidarität mit den Bauern auf und strichen die Notwendigkeit von
Agrarzahlungen für die heimischen Bäuerinnen und Bauern hervor.
"Das Erntedankfest bringt die Landwirtschaft in die Stadt. All
die köstlichen Lebensmittel sind Ausdruck bäuerlicher Arbeit und
gehören zur Identität Österreichs", wies Bauernbund-Präsident Jakob
Auer auf das Motto des Festes "Essen ist Heimat" hin. "Unsere
bäuerliche Landwirtschaft braucht Partnerschaft und Solidarität,
damit sie diese Arbeit auch in Zukunft machen kann. Andernfalls ist
die österreichische Lebensmittelversorgung in ernster Gefahr",
bedankte sich Auer bei jenen Konsumenten, die täglich zum
heimischen statt zum ausländischen Produkt greifen, "wo man nicht
immer genau weiß, wie es mit Tierschutz und Qualität bestellt sei."
Spindelegger lehnt Kürzungen im Agrarbereich ab
"Agrarzahlungen sind wichtig und notwendig – und zwar jeder
einzelne Cent. Sie sind die Grundlage für eine flächendeckende
Landwirtschaft. Ohne sie wird es keine eigenständige
Lebensmittelversorgung, kein Umweltprogramm mehr geben", lehnte
Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger jede weitere
Kürzung bei den Agrargeldern ausdrücklich ab. Ausgleichszahlungen
für die Landwirtschaft seien "keine Geschenke", so der Vizekanzler.
Darum bestehe auch "kein Grund für Neid". Der Vizekanzler stellte
klar: "Wir stellen uns als VP-Regierungsmannschaft hinter die
Bäuerinnen und Bauern." Für die Landwirtschaft stehe bei den EU-
Verhandlungen ums Agrarbudget enorm viel am Spiel, nämlich
Arbeitsplätze, Bauernhöfe, Familien. "Wir brauchen für die
österreichische Landwirtschaft zuverlässige Rahmenbedingungen und
damit Ausgleichszahlungen für die Bauern", sagte Spindelegger
abschließend.
Unter den Ehrengästen beim Festakt befanden sich weiters
Finanzministerin Maria Fekter, Staatssekretär Sebastian Kurz sowie
VP-Klubobmann Karlheinz Kopf.
Druckfähige Pressefotos nach der Veranstaltung zum Download unter
http://www.erntedank.jungbauern.at/ (Textende)
Rückfragehinweis: Mag. Andrea Salzburger
Bäuerliches Leben GmbH, Am Euro Platz 2/Gebäude G, 1120 Wien,
www.erntedank.jungbauern.at,
Tel.: +43 1 5058173-28, Mobil: +43 699 1810 1805, E-Mail:
[email protected]
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