• 08.09.2012, 12:50:39
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BZÖ-Fauland zu Mikl-Leitner: "Totale Fokussierung auf Zwangszivildienst"

"Österreicher sollen über Gesamtkonzept entscheiden und nicht über Einzelpunkt Wehrpflicht - BZÖ-Bürgerhilfe statt ÖVP-Zwangszivildienst"

Utl.: "Österreicher sollen über Gesamtkonzept entscheiden und nicht
über Einzelpunkt Wehrpflicht - BZÖ-Bürgerhilfe statt
ÖVP-Zwangszivildienst"=

Wien (OTS) - "Die ÖVP mit ihrer Speerspitze Mikl-Leitner will
lediglich mittels "totaler Fokussierung" auf den Zwangszivildienst
unseriös Stimmung für die Beibehaltung der Wehrpflicht machen.
Überdies ist der Innenministerin wahrscheinlich noch nicht geläufig,
dass der Zivildienst ein Wehrersatzdienst ist", kritisierte heute
BZÖ-Bündniskoordinator Markus Fauland die Aussagen von
Innenministerin Mikl-Leitner in der Ö1-Serie "Im Journal zu Gast".
Die BZÖ-Bürgerhilfe ist hingegen unverzichtbar, um die jährlich zehn-
bis dreizehntausend Sozialdienstleistenden zu sichern. Diese kann
dann statt dem ÖVP-Zwangszivildienst in Kraft treten", schlug Fauland
vor.

"Das BZÖ Modell richtet sich an junge Menschen, Frauen wie Männer,
die mindestens ein Jahr einen freiwilligen Sozialdienst leisten
wollen. Auch die 25.000 Langzeitarbeitslosen, die über ein halbes
Jahr beschäftigungslos sind - 5.000 sind es länger als ein Jahr -
können über diesen Weg den Wiedereinstieg ins Berufsleben schaffen.
Und als dritte Säule soll, wie in Deutschland, Pensionisten
ermöglicht werden, ihre Erfahrungen im Rahmen der Bürgerhilfe gerade
im Pflegebereich zu nützen. Für das Absolvieren der Bürgerhilfe soll
es Boni wie beispielsweise steuerliche Begünstigungen, Vorteile bei
der Anstellung im Bundesdienst, eine Pensionsanrechnung und eine
kostenlose Ausbildung im Sozialbereich geben", erklärte Fauland.

"Grundsätzlich sollen die Österreicher über ein
Gesamtsicherheitskonzept entscheiden dürfen und nicht nur über den
Einzelpunkt Wehrpflicht. Dabei soll eine rechtlich verpflichtende
Volksabstimmung über ein Gesamtkonzept betreffend die Zukunft der
österreichischen Landesverteidigung mit einer neuen
Sicherheitsdoktrin Grundlage für eine Entscheidung sein. Auf alle
Fälle wird das BZÖ im Parlament dazu einen eigenen Antrag zum Thema
Wehrpflicht-Volksbefragung einbringen", kündigte Fauland an.

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