- 03.09.2012, 15:21:23
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Kinderwahlrecht sichert Familienfreundlichkeit
Adensamer: "Eltern wissen, was ihre Kinder brauchen und handeln zukunftsorientiert und verantwortungsvoll im Sinne der nächsten Generation"
Utl.: Adensamer: "Eltern wissen, was ihre Kinder brauchen und
handeln zukunftsorientiert und verantwortungsvoll im Sinne der
nächsten Generation"=
Wien (OTS) - Österreich wird zunehmend älter, während die jüngere
Generation immer mehr schrumpft. Im Jahr 2013 sollen laut Statistik
Austria in Österreich rund 2 Millionen Menschen leben, die über 60
Jahre alt sind - Tendenz steigend. Zugleich schrumpft die jüngere
Generation. Daraus ergibt sich eine enorme Mehrbelastung für
Familien, die zum einen mit höheren Pflege- und Betreuungskosten für
Senior/innen konfrontiert sind und zum anderen schleichend zu einer
Minderheit verkommen.
Um den Familien auch künftig ausreichend Gehör zu verleihen, ist
ein Kinderwahlrecht laut Erika Adensamer, Präsidentin der NÖ
Familieninteressenvertretung, unumgänglich. Mit dieser Forderung
vertritt Adensamer den gleichen Standpunkt wie Innenministerin
Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), die sich in einem Zeitungsinterview klar
dafür ausspricht, dass es Eltern ab 2013 gestattet sein sollte
stellvertretend für ihre Kinder zu wählen."
"Bei Pfarrgemeinderatswahlen funktioniert das schon seit vielen
Jahren, warum sollte man dieses bewährte System dann nicht bei allen
Wahlen einsetzen? Anlässlich der demografischen Entwicklung, wonach
die Geburtenrate rückläufig ist und unsere Bevölkerung immer älter
wird, sollten wir dringend ein Kinderwahlrecht einführen - also eine
Stimme pro Kind - und damit Familienfreundlichkeit unterstützen.
Eltern sollten gehört und ausreichend unterstützt werden", so
Adensamer. Damit verleihe man in der Demokratie Familien mehr
Gewicht. "Eltern wissen, was ihre Kinder brauchen und handeln
zukunftsorientiert und verantwortungsvoll im Sinne der nächsten
Generation", so Adensamer abschließend.
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