- 03.09.2012, 10:16:51
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VP-Leeb ad Schulstart in Wien: Containerklassen, Lehrermangel und unzureichende Schulsozialarbeit
Wien (OTS) - Den heutigen Start ins neue Schuljahr nahm die
Bildungssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Isabella Leeb, zum Anlass um
einmal mehr ihren Finger in die zahlreichen offenen Wunden des
Wiener Bildungssystems zu legen. "Auch im Herbst 2012 bieten sich
den Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen Baustellen, so weit das
Auge reicht. Ob akuter Lehrermangel, Containerklassen oder zu wenig
Personal in der Schulsozialarbeit - die Liste ließe sich beliebig
fortsetzen (fehlender Schulentwicklungsplan etc.). Doch statt
endlich entschieden gegenzusteuern begibt sich Stadtrat Oxonitsch
bildungspolitisch auf Tauchstation und lässt sich die amtierende
Präsidentin des Stadtschulrates, Brandsteidl, medial abfeiern",
zeigt sich Leeb enttäuscht, die auch darauf verweist, dass ein
Lehrermangel in Wien bislang stets bestritten wurde - alle Warnungen
der ÖVP Wien wurden ignoriert.
"Mittlerweile wird in Wien genommen, was zu kriegen ist - unabhängig
davon ob die Ausbildung bereits abgeschlossen wurde. Dies alles zu
Lasten der Wiener Kinder, die für die Versäumnisse in Wiens
Bildungssystem büßen müssen. Auch die Regierungsbeteiligung der
Grünen hat an den Zuständen in Wien nichts zum Besseren gewendet.
Dabei war die inhaltliche Übereinstimmung mit den Grünen im
Bildungsbereich ja laut Bürgermeister Häupl ausschlaggebend für die
Koalition mit den besserwissenden Bürger-Bevormundern. Bevor man
daher bei Rot/Grün von der "Schule der Zukunft" weiterträumt, ist es
höchst an der Zeit die vorherrschenden Mängel so schnell wie möglich
zu beheben" fordert Leeb hier entschiedenes Handeln ein.
"Es ist bereits fünf nach zwölf wie nicht zuletzt eine vor kurzem
präsentierte Studie des WIFO offenbarte, die nachwies, dass Wien auf
dem absteigenden Ast sei, wenn man die Fehler im Bildungssystem
nicht ausmerze. Bereits heute hat Wien im Bundesländervergleich die
höchste Jugendarbeitslosigkeit und ist wirtschaftliches Schlusslicht
in Österreich" - denn "Es ist Wien, wo die Zahl der nicht
ausbildungsfähigen Jugendlichen, die die Pflichtschule verlassen,
von Jahr zu Jahr steigt. Es ist Wien, wo aufgrund nicht vorhandener
Schulentwicklungspläne immer mehr Kinder in Containern unterrichtet
werden. Es ist Wien, wo Schulsozialarbeit sowohl finanziell als auch
personell mehr als unterbemittelt ist. Es ist Wien, wo 8.000 Kinder
mangels Deutschkenntnisse als "außerordentliche Schüler" den
Unterricht besuchen", betont Leeb abschließend.
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