- 31.08.2012, 09:33:18
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Etzenberger: Berlakovich erfüllt langjährige Forderung der SPÖ Bauern
Bauernschaft braucht entschlossenes Handeln und mehr Gerechtigkeit
Utl.: Bauernschaft braucht entschlossenes Handeln und mehr
Gerechtigkeit=
St. Pölten (OTS) - "Die von BM Berlakovich bei der "Agraria 2012" in
Wels dargestellten Eckpunkte des neuen Regionalmodells als Basis für
die künftigen Direktzahlungen in Österreich gleichen einem kleinen
Wunder, anscheinend hat der ÖVP-Bauernbund seine Meinung geändert
und ist auf die Linie der SPÖ Bauern eingeschwenkt", so LKR Josef
Etzenberger, Vorsitzender der SPÖ Bauern anlässlich aktueller
Aussagen von Berlakovich. So soll nach Aussagen des Bundesministers
nur mehr eine Flächenprämie für Acker und Grünland zum Tragen
kommen. Eine langjährige Forderung der SPÖ Bauern, die sich offenbar
auch innerhalb des ÖVP-Bauernbundes durchgesetzt hat.
"Das 'historische Modell', das eines der größten Ungerechtigkeiten
in der Geschichte der Landwirtschaft war, gehört damit offenbar auch
bei der ÖVP zum alten Eisen, wenngleich es die ÖVP war, die das
eingeführt hat", so der Kärntner Landtagsabgeordnete Siegmund
Astner. "Wir sind froh, dass die ÖVP endlich einlenkt und auf
nachvollziehbare und gerechtere Modelle umsteigt", so Astner.
Langfristige Übergangsmodelle sind jedoch nicht gefragt, weil es
nunmehr rasch zu mehr Gerechtigkeit in der Landwirtschaft kommen
muss. "Die jüngsten Aussagen von LK Präsident Gerhard Wlodkowski und
Bauernbundpräsident Jakob Auer dienen nur dazu, das alte System
möglichst lange zu erhalten. Die Bauernschaft braucht entschlossenes
Handeln und daher fordern wir die Umsetzung mit 2014", so
Etzenberger.
"Zentrale Frage ist, wie erfolgreich sich BM Berlakovich in Brüssel
durchsetzt und wie viel Geld tatsächlich für die Bauernschaft
herausschaut", stellt der Pressesprecher der SPÖ Bauern, Ing.
Schwarz fest. "Das Fell des Bären zu verteilen, bevor er erlegt ist
war immer schon gefährlich", so Schwarz abschließend.
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