- 30.08.2012, 11:54:21
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Klikovits: Gefährdungsminister Darabos wird immer unglaubwürdiger
Verteidigungsminister präsentiert wöchentlich neue Zahlen – Unseriöse Vorgangsweise auf Kosten der Sicherheit
Utl.: Verteidigungsminister präsentiert wöchentlich neue Zahlen –
Unseriöse Vorgangsweise auf Kosten der Sicherheit=
Wien, 30. August 2012 (ÖVP-PK) "Gefährdungsminister Darabos
wird immer unglaubwürdiger. Die wirren Zahlenkonstrukte von
Verteidigungsminister Darabos sind nicht hilfreich für eine
sachliche Debatte über die Zukunft des Bundesheeres und entbehren
jedweder fundierter Grundlage", so ÖVP-Wehrsprecher Oswald
Klikovits zu den aktuellen Berechnungen des Verteidigungsministers,
und weiter: "Fast schon wöchentlich präsentiert Darabos neue Zahlen
und immer wird das Berufsheer eine Spur günstiger und geschönter.
Das ist eine unseriöse Vorgangsweise auf Kosten der Sicherheit des
Landes." Klikovits verweist auf namhafte Experten, wie
Generalstabschef Entacher, der vorgerechnet hat, dass eine
Berufsarmee teurer als das heutige System wäre, und weniger
Leistung bedeuten würde. "Dass Darabos jetzt Commenda als Zeugen
für seine Berechnungen anführen muss, ist ein Armutszeugnis.
Offenbar akzeptiert der Minister nur Meinungen von willfährigen
Experten." ****
Klikovits sieht in den aktuellen Berechnungen eine Schwächung
der bisherigen Argumentation des Ministers: "Darabos hat immer von
einem Berufsheer mit Spezialisten gesprochen. Wenn er jetzt
vermehrt auf Zeitsoldaten setzt, akzeptiert er, dass die Soldaten
nach kurzer Zeit wieder aus dem Bundesheer ausscheiden und ihre
Erfahrung bei Katastropheneinsätzen nicht mehr zur Verfügung
steht." Abschließend verweist der ÖVP-Wehrsprecher auf eine
parlamentarische Anfrage vom 12. Juli 2012, in der Darabos
zugegeben hat, dass Hilfeleistungen bei Elementarereignissen wie
etwa dem Hochwassereinsatz 2002 ohne Grundwehrdiener nicht zu
bewältigen gewesen wären. Klikovits: "Offenbar wurde im Ministerium
viel Zeit dafür verwendet, das Darabos-Modell zu schönen, aber
wenig Rücksicht auf den Schutz der österreichischen Bevölkerung
genommen! Dieser leichtfertige Umgang mit der Sicherheit und dem
Bundesheer ist für einen Verteidigungsminister unwürdig."
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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