- 29.08.2012, 11:18:35
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Aubauer: Frauenpensionsalter, Zuverdienst in Pension und Bonusmodell bei späterem Pensionsantritt im Herbst verhandeln!
Fekter und Mitterlehner in Alpbach mit entscheidenden Ansagen. Auch neuer IV-Präsident Kapsch als Unterstützer von Seniorenbund-Plänen.
Utl.: Fekter und Mitterlehner in Alpbach mit entscheidenden Ansagen.
Auch neuer IV-Präsident Kapsch als Unterstützer von
Seniorenbund-Plänen.=
Wien (OTS) - "Wir vom Seniorenbund legen seit Jahren konsequent
Konzepte zur Reform der Pensionssysteme vor, die sowohl für die
Betroffenen verkraftbar als auch für die Zahler tragbar sind. Wenn
Wirtschaftsminister Mitterlehner in Alpbach sagt 'solange es den
Staat gibt, wird es auch Pensionen geben' betont er einen der
wichtigsten Punkte. Allerdings ist dabei die Höhe der heutigen wie
künftigen Pensionen fraglich. Diese künftige Pensionshöhe wird nur
dann für ein Auskommen im Ruhestand sorgen können, wenn noch weitere
Reformschritte gesetzt werden - viele davon hat der Seniorenbund
schon mehrfach auf die Verhandlungstische der Republik gelegt.
Diesen Herbst sollten wir nutzen, um diese Punkte weiter zu
verhandeln und endlich umzusetzen", erklärt Mag. Gertrude Aubauer,
Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes
und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat.
"Finanzministerin Fekter hat sich erneut für eine raschere
Anhebung des Frauenpensionsalters eingesetzt. Dazu halte ich klar
fest: Alle ÖVP-Teilorganisationen gemeinsam haben im Jänner 2012 ein
faires und finanzierbares Konzept dazu vorgelegt. Mit der
tatkräftigen Unterstützung der Finanzministerin sollten wir nun der
Umsetzung dieser Pläne deutlich näher rücken", betont Aubauer.
"Und auch der neue IV-Präsident Kapsch liegt klar auf
Seniorenbund-Linie, wenn er fordert, Menschen mögen den Zeitpunkt
des Pensionsantritts frei wählen. Klare, versicherungsmathematische
Abschläge bei vorzeitigen Pensionsantritte sind längst beschlossene
Sache und ab 1. Jänner 2014 in Geltung. Was noch fehlt sind bessere
Anreize, das heißt deutlich höhere Zuschläge bei einem freiwilligen
späteren Pensionsantritt. Auch dazu liegt das Seniorenbund-Modell
vor: 12% mehr Pension für jedes nach dem gesetzlichen Antrittsalter
weitergearbeitete Jahr, würde viele Menschen - unsere
Meinungsforschung spricht von rund 20% der Betroffenen (!) -
motivieren, länger im Job zu bleiben", so Aubauer weiter.
"In den letzten Wochen kam überhaupt seitens der Wirtschaft
starke Unterstützung zur Umsetzung einer anderen wichtigen
Seniorenbund-Forderung: Schaffen wir endlich die Ruhens- und
Wegfallensbestimmungen (sog. Zuverdienstgrenzen) ab! Es kann und
darf nicht sein, dass man arbeitswilligen Seniorinnen und Senioren
weiterhin Steine in den Weg legt und sie damit quasi zur
Schwarzarbeit zwingt", hält Aubauer zum dritten wichtigen Thema
fest.
"Die Themen Frauenpensionsalter, Zuverdienst nach vorzeitiger
Pensionierung und das Seniorenbund-Belohnungsmodell für arbeiten
nach Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters sollten wir
im Herbst dringend verhandeln und einer für alle Betroffenen
tragbaren raschen Lösung zuführen", fordert Aubauer abschließend
alle Verantwortungsträger auf, ihren Worten nun auch konkrete Taten
folgen zu lassen.
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