- 27.08.2012, 11:36:30
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Schülerunion: Ethikunterricht NUR als alternativer Pflichtgegenstand
Konfessioneller Religionsunterricht deckt ethische Fragen ab
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Wien (OTS) - Bildungsministerin Claudia Schmied kündigt ein
Konzept für Ethikunterricht als zusätzliches Fach an. Vonseiten der
Schülerunion wird die Idee eines Ethikunterrichts unterstützt,
allerdings NUR als Alternative und nicht als zusätzliches Fach.
"Der momentane Religionsunterricht ist schon lange kein rein
konfessioneller mehr und deckt eine Vielfalt an ethischen Thematiken
ab, daher erachte ich es als absolut unsinnig noch ein zusätzliches
Pflichtfach, das auch mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, für
alle Schüler einzuführen.", kommentiert Bundesobmann Daniel Perschy
den Vorschlag der Bildungsministerin.
Interessierte, die bereits den konfessionellen
Religionsunterricht besuchen sollen aber die Möglichkeit haben,
Ethik als Freifach zu belegen.
"Gespannt bin ich auch auf den Vorschlag der Ministerin, wer denn
nun Ethik unterrichten soll, da es momentan keine, den anderen
Lehramtsstudien gegenüber gleichwertige, Ausbildung gibt. Hier
könnte man sich zum Beispiel Deutschland als Vorbild nehmen, da das
Studienfach Ethik auf Lehramt hier längst existiert!", schlägt
Perschy vor.
Die Schülerunion ist die größte
Interessensvertretungsorganisation für Österreichs Schüler. Über 30
000 Mitglieder vernetzen sich, um sich auf Bezirks-, Landes- und
Bundesebene für eine Verbesserung der Schule auf Basis der
Schülerinteressen einzusetzen. Entsprechende Forderungen bringt die
Schülerunion zusätzlich im Rahmen der Bundesschülervertretung (BSV)
in der sie im kommenden Schuljahr 27 von 29 Mandaten hält.
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