• 27.08.2012, 11:04:59
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BZÖ-Grosz: Erschüttert über Anwerbungsversuche aus Stronachs Umfeld

Stronach hätte es eigentlich nicht notwendig, zu solchen Methoden zu greifen

Utl.: Stronach hätte es eigentlich nicht notwendig, zu solchen
Methoden zu greifen=

Graz (OTS) - "Erschüttert" zeigte sich heute der steirische
BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz über die Anwerbungsversuche bei
steirischen BZÖ-Nationalratsabgeordneten aus dem Umfeld von Frank
Stronach. "Man erkennt die Absicht und wendet sich mit Grauen ab.
Allein die von Stronachs Mitstreiter Lugar ausgesprochenen
"Einladungen" an meine Kollegen Martina Schenk und Dr. Wolfgang
Spadiut implizieren Käuflichkeit und Charakterlosigkeit. Ich hätte
mir nie gedacht, dass ein erfolgreicher Unternehmer wie Stronach zu
solchen Mitteln greift, bzw. greifen lässt, so etwas hat er nicht
notwendig. Statt sich mit unabhängigen und unbelasteten Landsleuten
einer Wahl zu stellen, versuchen diese Kreise Abgeordnete und
Mandatare einzukaufen. Gerade diese indirekt unterstellte
Käuflichkeit von Politikern kritisiert ja Stronach selbst, ich frage
mich, warum er dann gerade zu solchen Mitteln greift?", zeigte sich
Grosz enttäuscht.

Gerade solche Methoden seien für den politischen Frust in
Österreich verantwortlich. "Ob jetzt ein reicher Onkel aus Amerika
einzelnen Abgeordneten für politische Leistungen eine
Existenzabsicherung verspricht oder die Telekom für politische
Entscheidungen löhnt, ist vom Sinn her dasselbe. Selbstverständlich
verstehe ich, dass Stronach mit seinen bisherigen "Personalfängen"
unglücklich ist und qualitativ hochwertige Politiker gerne in seinem
Team hätte. Im Gegensatz zu den Köfers, Tadlers und Lugars haben
aber meine Mitstreiterinnen und Mitstreiter im steirischen BZÖ
Anstand und Charakter", so Grosz abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

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