Wenn das Frauenhaus sich scheinbar rächt

Nach 9 Monaten Untersuchungshaft beginnt morgen der Prozess gegen den pensionierten Kriminalbeamten Siegfried M. am Wr. Landesgericht

Wien (OTS) - Siegfried M., 4-facher Vater, ehemaliger Kriminalbeamter, wurde von seinem Dienstgeber zahlreich ausgezeichnet. Im Rahmen seiner Tätigkeit hat er sich mehrfach massiv gegen vorgetäuschte Sachverhalte durch Frauen und Mütter gestellt, die den § 38 Sicherheitspolizeigesetz missbräuchlich dazu verwendeten, ihre nicht mehr gewünschten Partner durch eine ungerechtfertigte Wegweisung loszuwerden.

Im Unterschied zu vielen seiner KollegInnen prüfte Siegfried M. genau, ob Wegweisungen und andere Amtshandlungen wie es AnzeigerInnen und VertreterInnen, unter anderem der Wiener Frauenhäuser telefonisch einforderten, berechtigt waren. Mehrfach wurde dies von ihm auch verneint. Nun wurde er scheinbar selbst Opfer einer solchen Kampagne.

Die Anschuldigungen, die gegen ihn erhoben werden, sind Martin Stiglmayr vom Verein "Väter ohne Rechte" nur allzu gut bekannt:
Gefährliche Drohung, Nötigung und fortgesetzte Gewaltanwendung gegen Unmündige. "Fast täglich werden wir mit derartigen Fällen konfrontiert. Die Vorgangsweise vieler Frauenhäuser ist immer die gleiche: Wird männliche Gewalt, die selten bis nie bewiesen wird, behauptet, hat "frau" einen beinahe unschlagbaren Trumpf für die kommenden Scheidungs- und Obsorgeverhandlungen."

Auch die sogenannten "Gefährlichkeitsanalysen" von Beamten des LKA, in manchen Fällen ohne die angeblichen "Täter" jemals persönlich gesehen zu haben, zählen zu den von Väter ohne Rechte kritisierten menschenrechtswidrigen Methoden der Vorverurteilung von Männern und Vätern. "Frauenhäuser sind scheinbar über jede Kritik erhaben, es gibt offenbar keine Kontrolle ihrer Tätigkeit, keine Evaluierung ihrer Handlungen", meint Stiglmayr. "Wenn Widersprüche in den Behauptungen aufgezeigt werden, erhöhen die sogenannten "Opfervertreterinnen" und Beamtinnen des Innenministeriums den Druck, indem sie die angebliche Gefährlichkeit des Mannes/Vaters immer schlimmer darstellen."

Bei Siegfried M. ging es soweit, dass den Kindern, nach deren eigenen Angaben, vermittelt wurde, sie müssten ins Ausland "verschifft" werden, damit ihnen der Papa nichts antun könne. Die von der Staatsanwaltschaft beigezogene Kinderpsychologin stellte fest, dass durch diese Vorgangsweise eine Induzierung eines extrem gefährlichen Vaterbildes entstanden ist, und die Kinder selbst Erlebtes von Erzähltem nicht mehr unterscheiden können!

Am Dienstag, den 28.8.2012 beginnt der Prozess gegen Siegfried M. am Wiener Landesgericht mit der Einvernahme des pensionierten Kriminalbeamten, der zuletzt im Dezernat Sittlichkeits-und Jugendkriminalität tätig war. Die Verteidigung übernimmt die Rechtsanwaltskanzlei Krankl aus Wien, die die Widersprüche in diesem Fall aufzeigen wird und damit die Unschuld des Angeklagten zu beweisen versucht.

Kurt Essmann, vom Verein "Väter ohne Rechte", der Siegfried M. während seiner 7 Monate dauernden Untersuchungshaft wöchentlich betreut hat, und Martin Stiglmayr hoffen auf einen fairen Prozess, bei dem das Gericht sich an die österreichischen Gesetze hält und nicht wie in vielen ähnlichen Fällen an bestimmte Ideologien oder politische Interessen, die die Frauenhäuser scheinbar über jeden Verdacht der missbräuchlichen Verwendung ihrer Möglichkeiten zu stellen scheinen.

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Martin Stiglmayr
Vorstand "Väter ohne Rechte"
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