- 22.08.2012, 10:48:07
- /
- OTS0074 OTW0074
Windbüchler zu Jugendstrategie: Es geht ja doch
Grüne: Mitterlehner setzt kurz vor der Wahl Grüne Jugendpolitik um
Utl.: Grüne: Mitterlehner setzt kurz vor der Wahl Grüne
Jugendpolitik um=
Wien (OTS) - Seit Beginn der Amtszeit von Bundesminister
Mitterlehner im Jahr 2008 hat die Grüne Jugendsprecherin Tanja
Windbüchler-Souschill immer wieder darauf gedrängt, Jugendpolitik
auch wirklich ernst zu nehmen. Unzählige Anträge und Anfragen,
Gesprächsrunden und Kooperationsversuche waren dabei wichtige
Schritte von Seiten der Grünen, um Mitterlehner für Jugendpolitik zu
begeistern.
"Jugendpolitik ist ein Anhängsel der Regierung. Reinhold
Mitterlehner hat immer gesagt, er fühle sich nicht zuständig, er
hätte keine Kompetenzen. Das war immer schon falsch und mit der
jetzt angekündigten Jugendstrategie beweist er genau diese Tatsache.
Jugendpolitik kann auf Bundesebene gestaltet werden", sagt die Grüne
Jugendsprecherin.
Windbüchler-Souschill war immer schon davon überzeugt, dass der
Schwerpunkt auf Jugendpolitik verlagert werden muss. Die Grünen
parlamentarischen Anträge, die in der Schublade des
Jugendministeriums liegen, werden nun umgesetzt, was sehr erfreulich
ist, dient es doch dem Wohle Jugendlicher und junger Erwachsener in
Österreich. Mit seiner Forderung nach einer Koordinationsstelle für
Jugendpolitik auf Bundesebene, einer Jugendverträglichkeitsprüfung
und der Förderung von Medienkompetenz, gibt es zum ersten Mal klare
Ansagen und Ziele des Ministers.
"Ich werde die nächsten Schritte des Ministers genau beobachten.
Es darf nicht passieren, dass diese notwendigen Maßnahmen nur ein
Wahlkampfzuckerl darstellen und damit versucht wird,. die
Jugendorganisationen und die Grünen vor dem Wahljahr 2013 ruhig zu
stellen", sagt Windbüchler-Souschill und ergänzt: "Alleine die
aufzubauende Koordinationsstelle für Kinder- und Jugendpolitik ist,
wenn es richtig gemacht wird, ein großes Projekt. Schon im Juni 2010
haben wir Grünen einen solchen Antrag im Parlament eingebracht, denn
es ist wichtig, die interministerielle Vernetzung voranzutreiben.
Zurzeit betreibt jedes Ministerium Kinder- und Jugendpolitik zu
kleinen Teilen. Dieses Mosaik muss nachhaltig zusammen geführt
werden".
Windbüchler-Souschill geht davon aus, dass Reinhold Mitterlehner
nicht nur die Jugendorganisationen sondern auch das Parlament
einbindet. "Die Einbindung des Parlaments soll koordiniert und
regelmäßig passieren, eine Jugendstrategie des Ministeriums kann
nicht ausschließlich ÖVP-Wahlprogramm sein", meint Windbüchler
Souschill.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






