• 22.08.2012, 10:47:26
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ORF III mit Julius Deutschbauer im Festspielinterview und einem Spielfilmabend voller Verbrechen

Am 23. August im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Utl.: Am 23. August im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF=

Wien (OTS) - Am Donnerstag, dem 23. August 2012, steht nach einem
etwas ungewöhnlichen Interview, das Kulturmoderatorin Barbara Rett
mit dem österreichischen Künstler Julius Deutschbauer führt, der
Spielfilmabend auf ORF III Kultur und Information ganz im Zeichen
von Verbrechen und Mord. In dem mehrfach ausgezeichneten
österreichischen Film "Der Räuber" wird die wahre Geschichte von
"Pumpgun-Ronnie" erzählt, der nach einem Banküberfall seine Flucht
zu Fuß antrat. "Bis in den Tod" ist Benjamin Heisenbergs Regiedebüt
und ein preisgekrönter Mysterythriller mit Andreas Lust und Viviane
Bartsch. "Komm, süßer Tod" ist die erste erfolgreiche Verfilmung der
ebenso erfolgreichen Brenner-Krimiserie von Wolf Haas, in der Josef
Hader alias Ex-Kommissar Brenner in der Welt der Rettungssanitäter
schnüffelt.

ORF III spezial: "Salzburger Festspielinterviews: Julius
Deutschbauer" (19.50 Uhr)

Seit 1997 betreibt Julius Deutschbauer die Bibliothek ungelesener
Bücher: Ein nomadisches Kunstprojekt, in dessen Rahmen sich seither
mehr als 500 Interviews zu ungelesenen Büchern angesammelt haben.
Das gleichnamige Gemälde schmückte über vier Wochen lang das Studio
der Salzburger Festspielinterviews im Lesezimmer des arthotel Blaue
Gans. Nun bittet ORF-Kulturlady Barbara Rett den umtriebigen
Künstler zum Gespräch - dabei stellt sich vor allem eine Frage: Wer
interviewt hier eigentlich wen?

Der österreichische Filmsommer: "Der Räuber" (20.15 Uhr)

Karl Markovics präsentiert im Rahmen des von ihm kuratierten
österreichischen Filmsommers einen packenden und preisgekrönten
Thriller, beruhend auf dem Buch "Der Räuber" von Martin Prinz, der
darin wiederum einen spektakulären Fall der österreichischen
Kriminalgeschichte verarbeitete. Als "Pumpgun-Ronnie" wurde der
Bankräuber, der bei den meisten Überfällen eine Reagan-Maske trug,
Ende der achtziger Jahre berühmt. Fernsehen und Zeitungen
berichteten in allen Ausgaben über seine Flucht, die er, vier Tage
lang, überwiegend zu Fuß bestritt. Ein präzise inszenierter und
intensiv gespielter Film mit Andreas Lust in der Hauptrolle und
unter der Regie von Benjamin Heisenberg. In weiteren Rollen:
Franziska Weisz (Erika), Markus Schleinzer (Bewährungsbeamter),
Peter Vilnai (alter Mann), Johann Bednar (Kommissar Lukac), Max
Edelbacher (Kommissar Seidl).

Das Filmdebüt: "Bis in den Tod" (21.50 Uhr)

ORF III Kultur und Information startet eine lose Reihe von
Debütfilmen bedeutender österreichischer Filmemacher. Im
Mysterythriller "Bis in den Tod" zeigt Regisseur Bernd Semmelrock
die ehrgeizige Klimaforscherin Leonie, die ein Forschungsprojekt in
den Bergen annimmt, wo sie von beängstigenden Zeichen und
Ereignissen heimgesucht wird. Hat ihr Ex damit zu tun, der nach
einem überraschenden Besuch tödlich verunglückt ist? Und welche
Rolle spielen die beiden seltsamen Ingenieure, die mit ihr
eingeschneit sind? Als die Verbindung zur Außenwelt abbricht, geht
es in dem abgelegenen Hotel am Rande der gigantischen Staumauer nur
noch ums nackte Überleben. Ein Film von Bernhard Semmelrock mit
Viviane Bartsch (Leonie), Andreas Lust (Jakob), Lars Rudolph
(Vincent), Arno Frisch (Marc), Gregor Seberg (Hanse) und Georg Marin
(Paule).

Der österreichische Filmsommer: "Komm, süßer Tod" (22.40 Uhr)

Karl Markovics präsentiert im Rahmen des österreichischen
Filmsommers "Komm, süßer Tod", die erste
Wolf-Haas-Bestsellerverfilmung vor "Silentium" und "Knochenmann",
mit Josef Hader in der Hauptrolle. - Zwischen den
Rettungsfahrervereinen der Stadt herrscht Krieg. Gekämpft wird mit
allen Mitteln - um Macht und Geld, um Ruhm und Einfluss, vor allem
aber um die Verlassenschaft reicher Patienten. Mittendrin Expolizist
Brenner, der nun als Sanitätsfahrer arbeitet und eigentlich nur
seine Ruhe haben will. Doch als im Spital ein Doppelmord passiert
und ein Rettungsdienstkollege erwürgt wird, erwacht Brenners
Spürsinn. Bei seinen Ermittlungen deckt er Ungeheuerliches auf und
gerät dabei selbst in Lebensgefahr. Ein Film unter der Regie von
Wolfgang Murnberger mit Josef Hader (Brenner), Nina Proll
(Angelika), Reinhard Nowak (Munz) und Simon Schwarz (Berti).

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