- 20.08.2012, 10:29:58
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BZÖ-Haubner für Weiterentwicklung des Mutter-Kind-Passes zu Eltern-Jugend-Pass
Blockadehaltung von SPÖ-Gesundheitsminister Stöger unverständlich!
Wien (OTS) - Das BZÖ verlangt die Weiterentwicklung des
Mutter-Kind-Passes zu einem Eltern-Jugend-Pass. Familiensprecherin
Ursula Haubner sieht sich in dieser Forderung durch die
Positionierung der Sozialversicherungsanstalt im Rahmen der Alpbacher
Gesundheitsgespräche massiv bestätigt und kritisiert die andauernde
Blockadehaltung von SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger, aber auch
der ÖVP. "Der Mutter-Kind-Pass muss zu einem Eltern-Jugend-Pass
weiterentwickelt werden, der auch an die Familienbeihilfe gekoppelt
ist. Demnach soll von Geburt an eine gesundheitliche und
psychosoziale Begleitung stattfinden", so Haubner, die darauf
verweist, dass ein dementsprechender Antrag des BZÖ seit längerer
Zeit im Parlament liegt und jederzeit beschlossen werden kann.
"Ein solcher Pass wäre ein wichtiger Beitrag, damit nicht erst im
Nachhinein und mit viel teureren Maßnahmen auf die wachsende Zahl an
jungen Menschen mit gesundheitlichen Problemen reagiert werden muss.
Der Eltern-Jugend-Pass muss einen einheitlichen Katalog von
Untersuchungen umfassen. Dazu gehören beispielsweise ständige
psychologische Tests der Kinder, um etwa die Anwendung von Gewalt
gegen Kinder oder deren Verwahrlosung festzustellen. Vom Haus- oder
Schularzt sollen danach begleitende - kostenlose - Therapien
eingeleitet werden", erklärte Haubner und weiter: "Die
Familienbeihilfe wird immer für den Zeitraum eines Jahres gewährt,
bis zur jährlichen Pflichtuntersuchung beim praktischen Arzt oder
Schularzt. Um das Einhalten der Untersuchungen sicherzustellen, muss
die Auszahlung der Kinderbeihilfe an diese Untersuchungen gekoppelt
werden."
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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